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nordwest-zeitung

Bauprojekte In Der Stadt Im Oldenburger Stadtnorden entsteht ein Cabrio-Bad

Etzhorn - OB Jürgen Krogmann hofft auf einen Ratsbeschluss zum geplanten Bad am Flötenteich im November. Die Verwaltung favorisiere ein sogenanntes Cabrio-Bad, das als Hallen- und als Freibad genutzt werden kann. Es gebe sehr komfortable Lösungen, die einen zügige Umstellung erlaubten, sagte der Rathauschef bei einer Veranstaltung des SPD-Ortsvereins zu aktuellen Themen in Ofenerdiek und Etzhorn. Das Gesundheitsbad ist Kern eines umfassenden Bäder-Ausbaus, den der Rat beschlossen hat.

Bahnübergang

Krogmann lässt offen, ob eine Unterführung am Bahnübergang „Am Stadtrand“ die beste Lösung für die Verkehrsprobleme in Ofenerdiek ist. „Ich habe keine abschließende Meinung.“ Klar sei, dass am Übergang „etwas passieren muss“. Die Bahn habe diesen Bereich – entgegen der ersten Pläne – aus dem Streckenausbau herausgenommen. „Das wird sie vor Gericht erklären müssen“, sagte Krogmann. Die Stadt werde Nachbesserungen einfordern. Die Bahn bietet Verbesserungen für den Übergang an. Allerdings müsse sich die Stadt entscheiden, ob sie eine Unterführung oder eine Ertüchtigung des Übergangs wolle, betont die DB Netz AG.

Frieslandstraße

Krogmann will die Ekernstraße entlasten. Er äußerte Verständnis für die Kritik von Anwohnern an der starken Verkehrsbelastung. „Die Lastwagen beschädigen auch die schönen Eichen, da muss etwas passieren.“ Er habe trotz der bisher erfolglosen Gespräche Hoffnung, dass die Stadt die Frieslandstraße zur Entlastung der Ekernstraße ausbauen kann. Ziel sei, dass der Verkehr aus Richtung Wilhelmshavener Heerstraße über die Frieslandstraße – die bis zur Butjadinger Straße verlängert werden muss – abfließt. Die Pläne stockten, so Krogmann, weil die Stadt zwei Grundstücke nicht kaufen könne. „Die betroffenen Landwirte brauchen die Fläche selbst, um Nachweis für die Gülle-Entsorgung führen zu können.“ Krogmann ließ erkennen, dass eine Unterschriftensammlung der Anlieger nützlich sein kann.

Hunte-Brücke A 29

Zur Minderung des Autobahnlärms bringt Krogmann eine Tempo-Beschränkung auf der Huntetal-Autobahnbrücke ins Spiel. „Man muss da nicht mit 180 fahren“, sagte der Oberbürgermeister. „Eine Reduzierung würde sehr viel bringen.“ Er habe sich „sehr geärgert“ über die Aussage der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, wonach die Stadt auf freiwilliger Basis für Lärmschutz sorgen können. „Ich bin der Meinung, dass derjenige, der baut, auch für Lärmschutz sorgt.“ In einem NWZ-Bericht hatte Sebastian Mannl, Leiter des Geschäftsbereich Oldenburg, erklärt, es sei nicht wahrscheinlich, dass gemäß Immissionsschutz-Verordnung Anspruch auf Schallschutz im Zuge des Brückenneubaus besteht. Denkbar sei eine kommunale Lösung.

Fliegerhorst-Verkehr

Der zur Erschließung des neuen Stadtviertels Fliegerhorsts geplante Verkehrskreisel kommt – aber voraussichtlich nicht an der bisher geplanten Stelle. Bislang geplant gewesen sei ein Kreisel auf der Alexanderstraße in Höhe der Straße „Am Alexanderhaus“. Aufgrund von Empfehlungen der Verkehrsfachleute entstehe der Kreisel aber voraussichtlich auf dem Fliegerhorst-Gelände, sagte Krogmann. Den genauen Standort ließ der OB offen. Die Stadtverwaltung teilte am Mittwoch auf Anfrage lediglich mit: „Ein Kreisverkehr ist innerhalb des Geländes sinnvoll, um die geplanten Wohn- und Gewerbegebiete anzuschließen. Ein genauer Standort wird erst im Laufe der Planungen festgelegt.“

Christoph Kiefer
Christoph Kiefer Reportage-Redaktion (Chefreporter)
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