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Auf Zur Hannover Messe! Region zeigt Roboter und revolutionären Grill

Hannover/Oldenburg/Aurich - Große Windräder, Kapsel für Überschallreisen oder Business Software für kleine und mittelständische Unternehmen: Wenn die Hannover Messe in der kommenden Woche (23. bis 27. April) ihre Tore öffnet, sind auch wieder viele Aussteller aus dem Nordwesten vertreten. Insgesamt 27 Unternehmen, Institutionen und Forschungseinrichtungen aus dem Oldenburger Land und Ostfriesland – genauso viele wie im Vorjahr – zeigen auf der weltgrößten Leistungsschau der Industrie ihre Innovationen.

Kapsel für Überschall

Zu den Stammgästen in Hannover zählt Enercon. Der Auricher Windenergieanlagenbauer stellt zwei neu entwickelte Anlagentypen auf Basis seiner Drei-Megawatt-Plattform (EP3) in den Mittelpunkt seines Messeauftritts, zum einen die E-126 EP3 und zum anderen die E-138 EP3. Zudem wollen sich die Auricher als Anbieter von Systemlösungen positionieren. Auf der Industrieschau in Hannover präsentiert Enercon u.a. den „E-Charger“, eine Schnellladestation für Elek-trofahrzeuge (Halle 27, L75; Halle 16, D37).

Ganz auf das Thema Mobilität setzt die EWE in Hannover. Das Oldenburger Energieunternehmen präsentiert auf der Messe sein aktuelle Portfolio zu Themen wie Laden zu Hause, öffentliche Ladeinfrastruktur, Quartierslösungen, Flottenmanagement, Sharing-Lösungen oder Ladelösungen für Wohnungswirtschaften (Halle 27, H76).

Auf hochwertige und innovative Grillgeräte hat sich „reamotion“ aus Delmenhorst spezialisiert. Auf der Hannover Messe zeigt das Unternehmen den „Grillomax“, der mit einer integrierten Plasma-Filter-Technologie (PFT) fett-geruchsloses Grillen ermöglichen soll, und den „Duo Grill“, der Holzkohle- und Gas-Grill in einem vereint und der – nach Angaben des Unternehmens – das Outdoor-Grillen „revolutionieren“ soll (Halle 5, F30).

Ein Sensorsystem für gelöste Stoffe, einen Roboter-Arm und eine Kapsel für Überschall-Reisen präsentieren das Oldenburger Start-up „InProSens“, das Informatik-Institut Offis und das Studierendenteam „HyperPodX“ der Universität Oldenburg und der Hochschule Emden/Leer auf dem Gemeinschaftsstand „Innovationsland Niedersachsen“ (Halle 2, A08). Die Jungunternehmer von „InProSens“, die vom Gründungs- und Innovationszentrum (GIZ) der Uni gefördert werden, stellen ihr Sensorsystem „InProLyzer“ vor. Das Gerät spürt verschiedenste Spurenstoffe in Flüssigkeiten automatisch auf und analysiert den Gehalt kontinuierlich.

Um die Zusammenarbeit von Menschen und Maschinen geht es beim Exponat des Oldenburger Informatikinstituts Offis. Präsentiert wird in Hannover ein interaktiver Roboterarm, der sich über eine Virtual-Reality-Brille programmieren lässt. Die in der virtuellen Welt ausgeführten Bewegungen des Nutzers werden anschließend automatisch optimiert.

Lade ...

Das Studententeam „HyperPodX“ wiederum stellt auf der Messe ein mögliches Transportmittel der Zukunft vor. Die angehenden Ingenieure, Informatiker und Wirtschaftswissenschaftler haben in dem Gemeinschaftsprojekt eine autonome Kapsel für das Transportsystem „Hyperloop“ entwickelt. Nach dem Konzept des US-Unternehmers Elon Musk sollen die Kapseln magnetisch schwebend und mit Überschallgeschwindigkeit durch eine Röhre sausen.

Software für Firmen

Auf die Entwicklung von Softwarelösungen hat sich die BT-IT GmbH spezialisiert. Das Unternehmen aus Rastede präsentiert auf der Hannover Messe unter anderem die Business-Software „mesonic WinLine“, die nach Unternehmensangaben speziell auf die Anforderungen von kleinen und mittelständischen Unternehmen ausgelegt ist (Halle 17, D84).

Jörg Schürmeyer
Jörg Schürmeyer Thementeam Wirtschaft
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