Hude - Der neu gegründete Kulturverein Hude e. V. nimmt seine Arbeit auf. Elf Gründungsmitglieder haben den Verein aus der Taufe gehoben. Stephan Kürten hat das Amt des 1. Vorsitzenden übernommen. Eva Hammerschmidt ist seine Stellvertreterin. Als Kassenwart ist Wolfgang Schaller dabei. „Wir stecken noch ganz in den Kinderschuhen“, sagte am Mittwoch Wolfgang Schaller. Der Verein, der zurzeit auf die offizielle Eintragung ins Vereinsregister wartet, hofft auf viele Mitstreiter.
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Wer kann im neuen Verein mitmachen |
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„Es kann jeder mitmachen, der Lust hat“, sagt die 2. Vorsitzende Eva Hammerschmidt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, Künstler, Kulturschaffende und Veranstalter könnten sich nach Lust und Neigung in die Arbeit ein einbringen oder auch nur als fördernde Mitglieder den Verein unterstützen.
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Was will der Verein in Hude erreichen |
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Der Kulturverein möchte dafür sorgen, dass Hude mit seinen dank vieler engagierter Akteure schon überaus vielfältigen kulturellen Angeboten in der Region als Kulturstandort noch stärker wahrgenommen wird. „Wir verstehen uns als Partner der Kulturschaffenden und wollen diesen mit ihren Veranstaltungen nicht in die Quere kommen,“ betont Wolfgang Schaller.
Was der Verein sich zum Ziel gesetzt hat, ist, das Miteinander zu fördern, die Vernetzung. Und ganz wichtig: Ein erstes Projekt wird ein Veranstaltungskalender sein, in dem sich alle kulturellen Veranstaltungen und Aktionen übersichtlich auch für Außenstehende wiederfinden, um zu zeigen, was Hude im Laufe eines Jahres alles zu bieten hat.
Mit Unterstützung der Gemeinde soll eine ständig aktualisierte Internet-Plattform geschaffen werden. Auch die eigene Internetseite des Kulturvereins mit einer Verlinkung zum Veranstaltungskalender ist in Arbeit.
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Warum erfolgte eine Neugründung |
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Der neue Kulturverein ist Nachfolger des Kulturvereins Impuls, der sich im Frühjahr 2016 auflöste. Ab 2018 gab es dann übergangsweise das Kulturteam mit Holger Lebedinzew, Roland Arndt, Uta Rose und Sabine Hermann. Das Team, das auch erste eigene Veranstaltungen auf die Beine stellte, bestand zum Schluss aus zwölf Leuten, die den Weg ebneten für die Neugründung des Kulturvereins, der als gemeinnütziger Verein auch Spenden und andere Zuwendungen annehmen kann.
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Gibt es bald wieder einen „Klostersommer“ |
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Der Kulturverein Impuls hatte bis zu seiner Auflösung immer besondere Veranstaltungen in Hude organisiert, die auch Strahlkraft weit über die Gemeinde hinaus hatten. Besonders ist der „Klostersommer“ in Erinnerung, unter anderem mit Auftritten der Shakespeare-Company oder großen Tanzprojekten in Zusammenarbeit mit der Oberschule. Der neue Verein möchte ebenfalls wieder auf Dauer besondere Veranstaltungen organisieren, die das schon vorhandene Programm in Hude ergänzen. Ob daraus irgendwann wieder ein „Klostersommer“ wird, muss sich zeigen. In diesem Jahr jedenfalls noch nicht, aber später, wenn die Sanierung der Klosterruine abgeschlossen sei, könne man sich das schon vorstellen, hieß es.
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Gibt es schon Veranstaltungen in diesem Jahr |
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In diesem Jahr will der neue Verein schon ein Programm präsentieren. Vorgesehen ist ein „Kulturherbst“ im Oktober mit drei Veranstaltungen aus sehr unterschiedlichen Genres. Das genaue Programm soll erst am Donnerstag, 12. März, erläutert werden, wenn sich der neue Verein auf einer Veranstaltung vorstellt, die um 18.30 Uhr in der Caféteria der Peter-Ustinov-Schule am Vielstedter Kirchweg beginnt. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Bei Kaffee und Kaltgetränken sollen erste Ideen ausgetauscht werden. Auch eine musikalische Untermalung ist vorgesehen.
Was wünschen sich die Huder Bürger neben den vielen schon vorhandenen Angeboten im Bereich Kultur? – mehr klassische Konzerte vielleicht, Theater, Poetry-Slam?
Für Stephan Kürten, der auch Vorsitzender des Vereins Huder Fantasie- und Märchentage ist, gehören auf jeden Fall Angebote für Kinder und Jugendliche dazu.
Die Mitglieder des Vereins sollen die Arbeit mitgestalten. Das ist ausdrücklich erwünscht. Der Vorstand will für verschiedene Bereiche bzw. Veranstaltungen bei Bedarf Arbeitsgruppen ins Leben rufen. Wichtig sei ein gutes Miteinander, wird betont.
Auch die finanziellen Mittel für die Arbeit des Vereins stehen bereit. Der Gemeinderat hat für drei Jahre jeweils 12000 Euro zugesagt.
