Jade - „Ich habe in meiner mehr als 25-jährigen beruflichen Laufbahn noch nie so eine schlechte Bewertung zum öffentlichen Personennahverkehr gesehen wie in dieser Umfrage.“ Dr. Thomas Schwarze steht vor dem Rat der Gemeinde Jade im Walter-Spitta-Haus und präsentiert bemerkenswerte Umfrage-Ergebnisse. Unter anderem zitiert der Kommunalberater folgenden Kommentar eines Bürgers aus Jade: „Ohne Auto würde ich hier verhungern“.
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Was soll ein Leitbild überhaupt bringen |
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Die Gemeinde Jade will sich fit für die Zukunft machen, das ist zumindest der Plan. Dazu soll ein Leitbild entwickelt werden, das die Ziele präzisiert – und dafür ist auch die Meinung aller Bürger gefragt.
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Wie wird bei der Leitbild-erstellung vorgegangen |
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Am Anfang steht eine Bürgerbefragung. Und in Jade wurden dazu am 22. November Fragebögen an alle Haushalte verteilt, die bis zum 6. Dezember zurückgegeben werden mussten. Die Erfassung und Auswertung übernahm ein Kommunalbüro in Münster.
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Wie war der Rücklauf |
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In Bezug auf die Einwohnerzahl von 5867 ergab sich mit 846 Bögen ein Rücklauf von 14,42 Prozent. Überdurchschnittlich war die Beteiligung in den Ortsteilen Jade (21,6 Prozent) und Jaderberg (16,2).
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Wonach wurde gefragt |
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Auf die Frage „Was gefällt Ihnen an der Gemeinde Jade?“ wurde das ruhige Wohnen, der Jaderpark, das Watt-Erlebnis Sehestedt und die Tatsache aufgeführt, dass in der Gemeinde Jade alle Schulformen angeboten werden.
Auf die Frage „Was missfällt...?“ war die Ruinen-Kreuzung in Jaderberg das allergrößte Ärgernis und zugleich, das mit den allermeisten Nennungen. Auch der schlechte Zustand der Straßen und die starken Verkehrsbelastungen wurden angeführt.
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Was macht die Gemeinde Jade für Auswärtige oder Neubürger attraktiv |
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Bei dieser offenen Frage nimmt der Jaderpark bei der Anzahl der Nennungen die absolute Spitzenposition ein. Es folgen das Watt-Erlebnis Sehestedt, der Bollenhagenwald, die Natur und die Kaskade. Als beliebtestes Fest rangiert die Jader Wasserwand vor dem Osterfeuer Jaderberg auf Rang 1. Die Schulen vor Ort und das günstige Bauen und Wohnen sind nach der Umfrage Hauptargumente für einen Zuzug in die Gemeinde.
