Oldenburg -
Die Demenzhilfe Oldenburg bietet schon seit geraumer Zeit eine Einkaufshilfe für Menschen mit Demenz oder deren Angehörige an. Nun wurde das Angebot erweitert. Die Einkaufshilfe steht allen offen, die in der „Häuslichkeit verbleiben möchten“. Dabei hat sich die Demenzhilfe bemüht, das Angebot möglichst einfach zu gestalten: Wer den kostenlosen Service nutzen möchte, kann sich unter
Persönlicher Kontakt
„Die Einkaufsliste kann entweder telefonisch durchgegeben werden“, erklärt Marlene Dirks von der Demenzhilfe, „oder ein Helfer holt sie ab. Je nachdem, was gewünscht wird“. Das habe den Vorteil, dass sich Einkäufer und Empfänger kennenlernen können. Die Demenzhilfe kann auf die Unterstützung von 130 Ehrenamtlichen zurückgreifen, „die sich freuen, wenn sie unterstützen können“, sagt Dirks. Auch die Bezahlung läuft unkompliziert: „Entweder das Geld wird vorab ausgehändigt, oder wir strecken es vor und der Einkauf wird im Anschluss bezahlt.“ Sorgen muss sich bei der Einkaufshilfe niemand machen: „Es kommt ja nicht irgendwer an die Haustür. Es steckt eine Organisation dahinter und unsere Helfer sind entsprechend geschult.“
Die CDU bietet einen ähnlichen Service an. „Insbesondere ältere Menschen sind durch das Corona-Virus gefährdet, der tägliche Einkauf mit seinen vielen sozialen Kontakten sollte vermieden werden. Mit vielen ehrenamtlichen Unterstützern wollen wir jetzt konkret helfen.“ so der Kreisvorsitzende Christoph Baak. „Interessierte Seniorinnen und Senioren können mich gerne direkt unter
Betrag bis 30 Euro
Und auch die Linke offeriert einen solchen Service: „Um das Risiko einer Ansteckung einzudämmen, bieten wir an, Einkäufe zu erledigen und Botengänge zu übernehmen“, erklärt die Linke. Dazu hat sie einige Regeln festgelegt: Der Einkauf darf etwa einen Wert von 30 Euro nicht übersteigen, da das Geld vorgestreckt wird. Um auf das Angebot hinzuweisen, hat die Linke angefangen Flyer zu verteilen: „Bislang in Eversten, Nadorst und Donnerschwee“, sagt Marvin Gräfing. In anderen Stadtteilen soll es nun weitergehen. Wer sich für den kostenlosen Service interessiert, kann sich telefonisch an Marvin Gräfing unter
Und auch der „VfB für alle“ stellt unter Beweis, dass Sport nicht alles im Leben ist: „Wir sind uns unserer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung bewusst und möchten alles Mögliche tun, um Risikogruppen zu unterstützen. Deshalb beabsichtigen wir, Einkäufe oder andere Botendienste zu übernehmen“, schreiben die Organisatoren dazu. Wer seine Hilfe anbieten möchte, kann eine Mail (covid19@vfbfueralle.de) schreiben. Personen, die auf Hilfe angewiesen sind, können sich ebenfalls über diese Adresse an den „VfB für alle“ wenden. Auch der VfL bringt sich ein und bietet eine eigene Helfercard an. Diese kann bei Nachbarn in den Briefkasten gesteckt werden, so dass sie sich im Bedarfsfall an einen Helfer wenden können. Wer Helfer werden möchte, findet die Karte zum Download auf der Facebook-Seite des Vereins.
