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Schnaps, Kleidung, Fahrräder Und Mehr Neue Geschäfte – Es tut sich was in Oldenburg

Oldenburg - Neben Käse Friese und Heimathaven gibt es in der westlichen Innenstadt jetzt eine dritte ernstzunehmende Adresse für Hochprozentiges: Am Julius-Mosen-Platz haben Heiko Reinwald (40) und Frederik Prellwitz (33) das „Buddel Jungs“ eröffnet, im früheren Reisebüro Fink. Der eine ist Sozialwissenschaftler, der andere Lehrer – beide begeistern sich außerdem aber vor allem für gut gemachte Obstbrände und starten daraus jetzt ihr eigenes Unternehmen.

Entstanden war die Idee bei einer ausgedehnten Brennereien-Tour im Schwarzwald. Inzwischen haben die beiden Oldenburger ein persönlich verlesenes Universum um sich versammelt: neben Obstbränden Korn, Gin, Whiskey, Rum und Bier: handgemachte Spirituosen und Feinkost aus Deutschland. Die Brennereien kommen nicht nur aus dem Schwarzwald: auch Produzenten wie Birkenhof (Westerwald), Piekfeine Brände (Bremen) oder Pistole Hardcorefood (Bad Bergen) sind dabei. Gin gibt es zum Beispiel von Knut Hansen oder Korn auch von Elmendorf aus dem Ammerland.

Wer will, kann die Spirituosen auch gleich vor Ort verkosten – in fünf bis sechs Wochen gibt es dort einen Ausschank, zwölf gemütliche Sitzplätze wurden geschaffen, Kaffee und Limonade gibt es auch schon jetzt.

„Swapfiets“ ab 28. Juni

Dort, wo früher die Wiener Konditorei gestanden hat und nun ein Ärztehaus ist, startet das niederländische Unternehmen „Swapfiets“ am 28. Juni seinen Leihfahrrad-Handel: eine Art Fahrrad-Abo mit Rundum-Service. Zu der deutschen Tochterfirma, die dafür gegründet wurde, gehören seit drei Wochen bereits ein „Swapfiets“ in Münster und seit vergangener Woche eins in Bremen. Verfügbar ist ein Holland-Rad (zum Start in blau-grau oder grün-grau) mit 7-Gang-Schaltung.

„Dose“ behält eine Filiale

Photo Dose wird seine Filiale in Oldenburg am 23. Juni schließen – so wie praktisch alle anderen Filialen auch schon geschlossen worden sind oder schließen werden. Das Bremer Traditionshaus wird in Zukunft nur noch ein einziges Ladengeschäft haben – an der Leher Heerstraße 136 in Bremen.

Schließt: Photo Dose

Schließt: Photo Dose

Im Unternehmen heißt es: „Wir haben versucht, den stationären Fotohandel so lange wie möglich aufrecht zu erhalten, aber es gibt nur noch sehr wenige Kunden, die vor Ort ihre Kamera oder Fotoarbeit kaufen. Dies hat uns zu einer Neuausrichtung gezwungen auf den reinen Postversand und Dienstleistungen über das Internet.“

Die meisten Standorte übernimmt das Hamburger beziehungsweise Kölner Foto-Unternehmen Wiesenhavern. Dazu gehört zum Beispiel auch die Dose-Filiale am Ostertorsteinweg, die am 31. August in Wiesenhavern übergeht. Der Standort Oldenburg wird allerdings nicht übernommen. In Spitzenzeiten gehörten Photo Dose 120 Läden. Die Immobilie an der Staustraße steht jetzt für 980 000 Euro zum Verkauf.

Meyne-Haus zum Verkauf

Steht zum Verkauf

Steht zum Verkauf

Zum Verkauf steht auch das Louisa-Meyne-Haus am Schlossplatz (745 000 Euro), das mindestens seit Anfang der 50er-Jahre immer ein Wäschegeschäft war und in den letzten Jahren von Wolfgang Wüppelmann aus Worpswede geführt wurde, bevor es Ende Dezember schloss.

E-Bikes am Schloßplatz

Ein paar Meter weiter hat an der Straße Am Schloßplatz Michael Ottens, Betreiber des Autohauses „Ottens auto:mobil“ in Sottrum (Mazda, Hyundai), das seit geraumer Zeit auch E-Bikes führt, das Geschäft „ol-é“ für E-Bikes eröffnet.

Michael Ottens: „Wir handeln getreu dem Motto ,wer Mobilität anbietet, muss auch geistig beweglich sein’. Wir sind überzeugt, dass es bereits heute viele Möglichkeiten einer zukunftsfähigen urbanen Mobilität gibt. Genau hier will ol-é ansetzen und seinen Kunden diese Möglichkeiten nahebringen. Den Anfang machen wir mit E-Bikes von i:SY und Tern.“

Männermode schließt

Schließt sein Türen

Schließt sein Türen

Der Männermode-Spezialist Fynch-Hatton, der erst im Herbst 2015 eröffnet hat, schließt sein Geschäft bereits wieder.

An der Achternstraße 23 gehen die Türen 23. Juni zu.

Damenmode zieht um

Zieht nach Hamburg

Zieht nach Hamburg

Schließen beziehungsweise nach Hamburg umziehen wird das Modegeschäft „Queens Fashion“ (più moda).

Schluss an der Heiligengeiststraße, ist voraussichtlich im August oder September.

Popken fertig umgebaut

Eröffnen wird Ulla Popken nach dem Umbau an der Langen Straße (gegenüber Lappan) am 21. Juni.

Neues aus Schlosshöfen

In den Schlosshöfen werden Ende Juli im Obergeschoss im bisherigen „Two by Two“ ein Modegeschäft von „Only“ und auch noch in diesem Sommer im Untergeschoss im bisherigen „Münster Accessoires“ neben Rewe ein Modegeschäft von „Kult“ (zahlreiche Marken) eröffnen.

Karsten Röhr
Karsten Röhr Redaktion Oldenburg
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