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nordwest-zeitung

Disco Tange Mehr Party, weniger Bürokratie

Michael Diederich

Tange - Seit mehr als fünf Jahren kämpft Boris Mennenga, Betreiber der Disco Tange, für weniger Bürokratie. Bisher musste er sich für jede Veranstaltung eine Einzelgenehmigung holen. Doch damit könnte schon bald Schluss sein.

Erste Schritte

Im Bauausschuss der Gemeinde Apen wurden nun die Grundlagen geschaffen, die Bürokratie etwas zu verringern. „Es waren vielleicht die ersten zwei Schritte von zehn“, berichtet Boris Mennenga. Außerdem ist der gesamte Bereich der Diskothek nun ein Sondergebiet. „Es war vorher ein Flickenteppich von Misch- und Sondergebieten.“

Bis der große Batzen an Einzelgenehmigungen wegfällt, muss sich der Betreiber allerdings noch gedulden. Am 17. Dezember muss der Rat der Empfehlung des Ausschusses zustimmen. Danach folgt die Entscheidung des Landkreises. „Im Februar oder März 2020 müsste alles durch sein“, berichtet Bauamtsleiter Peter Rosendahl. Die Disco Tange sei für das gesamte Gemeindegebiet enorm wichtig, da sie Besucher aus dem Nordwesten nach Apen lockt.

Im Ausschuss wurde dieser Fortschritt positiv aufgenommen: „Wir können froh sein, dass alles ein schönes Ende gefunden hat. Sowas kann man nur transparent klären“, sagt Hartmut Orth von der UWG-Fraktion Apen. Künftig könnten Sport- und Liveveranstaltungen wie Boxen und Public Viewing in der Bushalle der Disco stattfinden. „Ob es dazu kommt, ist noch offen“, sagt Boris Mennenga. In dem Durchführungsvertrag werden unter anderem auch Regelungen zum Lärm- und Brandschutz sowie feste Schließzeiten festgehalten. Die Hallentore sollen bei Sonderveranstaltungen von 21 bis 7 Uhr geschlossen bleiben. Des Weiteren ist der Innenpegel auf 94 Dezibel begrenzt.

Sonderveranstaltung

Der Frühtanz in Tange, der jährlich an Pfingsten stattfindet, bleibt weiterhin eine Sonderveranstaltung. Damit bleibt dem Disco-Betreiber nicht erspart, wieder eine Einzelgenehmigung zu beantragen.

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