Wildeshausen - Wildeshausen soll nicht nur mit seinen historischen Gebäuden, sondern auch mit außergewöhnlichen Leuchten und Lichtkonzepten von sich reden machen. Das meint Bert Schweer von der Firma Lichthaus Wildeshausen. „Wir holen Licht-Hungrige nach Wildeshausen, die das Besondere lieben“, sagt Schweer. Das Unternehmen hat das Geschäft an der Westerstraße 29, im früheren Hotel „Tonpfeife“, kräftig umgebaut. Der Hingucker ist ausgerechnet im hinteren Bereich: ein gut 36 Quadratmeter großes Studio. Gemeinsam mit dem Hersteller Occhio werden dort faszinierende Leuchten präsentiert. Im diesjährigen Ranking „Top 50 der deutschen Luxusunternehmen“ erreicht Occhio einen 12. Platz und reiht sich damit ein in den auserwählten Kreis großer deutscher Marken wie Mont Blanc, A. Lange & Söhne, Poggenpohl oder Leica.

Die Lichtwirkung sei inzwischen das A und O bei der Innenarchitektur, sagt Schweer. Gemeinsam mit Unternehmer Tim Hoge hatte er vor gut zwei Jahren die Idee eines besonderen Lichthauses. Hier seien außergewöhnliche Leuchten erhältlich, aber auch eine umfassende Beratung möglich. Künftig werde Lichtplaner Björn Stickfort regelmäßig vor Ort sein.

Das Unternehmen hat seit langem ein Standbein an der Ofener Straße in Oldenburg. Ab Anfang Oktober kommt mit der Filiale an der Leher Heerstraße in Bremen eine Dependence dazu. Mittelpunkt bleibe aber Wildeshausen. „Hier – und an keinem anderen Standort – werden wir das besondere Licht zeigen“, betonte Schweer. Das Unternehmen, das nun einheitlich unter „Lichthaus“ firmiert, stattet unter anderem Büro- und Geschäftsräume mit hochwertigen Leuchten aus. Viele Privatleute zählen ebenfalls zu den Kunden. Auch für die Wittekindstadt hat Schweer viele Ideen: „Sie ist leider viel zu dunkel. Dabei kann man unsere schöne Innenstadt toll in Szene setzen.“

Nicht in Szene gesetzt, sondern still und ohne offizielle Eröffnung hat das Deutsche Rote Kreuz seine Räumlichkeiten erweitert: Das „Zentrum für Integration und Bildung“ ist ab sofort an der Ecke Bahnhofstraße/Heemstraße zu finden. Das DRK hat im Erdgeschoss des Neubaus, dessen Eigentümer die Brüder Marcel und André Pavel sind, Räumlichkeiten gemietet.

„Als wir gesehen haben, dass dort Räume vermietet werden, haben wir sofort zugeschlagen“, sagt Roar Abel, Pressesprecher des DRK-Kreisverbands Oldenburg-Land mit Sitz in Hude. Ende August folgte der Umzug.

Das Zentrum selbst sei Anfang des Jahres ins Leben gerufen worden, erklärt Roar. „In erster Linie bieten wir dort Erste-Hilfe-Kurse und Fortbildungen an. Geplant sind noch Angebote im Bereich Pflege, Medizin und Integration.“ Zudem trifft sich die Jugendrotkreuzgruppe in dem Zentrum regelmäßig.

„Wildeshausen ist für uns ein Bereich, in dem wir noch nicht so stark vertreten sind“, erklärt Roar. Ergänzend zu der DRK-Kleiderkammer, die in die neue Halle am Bahnhof ziehen wird, und dem DRK-Mehrgenerationenhaus wolle der Verband in Wildeshausen präsenter werden.

Stefan Idel
Stefan Idel Landespolitischer Korrespondent
Verena Sieling
Verena Sieling Redaktion Wildeshausen