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Wie wird der Ausbau aussehen?

21.12.2019

Bockhorn Wie genau wird der Straßenausbau des Baugebietes am Urwald in Bockhorn aussehen? Das ist eine der Fragen, die die Anwohner dort umtreibt. Seit 20 Jahren gibt es das Baugebiet nun schon – feste Straßen sucht man dort aber immer noch vergebens. Die Bewohner des Baugebiets sind sauer, weil sich der Ausbau so lange hinzieht und die Wege voller Schlaglöcher und Matsch sind.

Offene Fragen gibt es aber noch zu einigen Stichstraßen, die nicht im Bebauungsplan aufgelistet sind. Auf dem Bebauungsplan gründet aber auch der Erschließungsvertrag der Gemeinde Bockhorn mit dem Erschließungsträger. Alle Straßen, die im Bebauungsplan aufgelistet sind, gehen nach Fertigstellung an die Gemeinde und werden von ihr auch unterhalten. Allerdings sind noch einige Stichstraßen hinzugekommen, die nicht im Bebauungsplan stehen. Die müsste die Gemeinde weder übernehmen noch unterhalten.

Das Baugebiet gehört der Firma Ceramo und der Familie von Harten. Was mit den Straßen passiert, müsse noch geklärt werden, hatte Rolf Sander von der Firma Ceramo vergangene Woche auf Nachfrage des „Gemeinnützigen“ gesagt.

In der Sitzung des Bockhorner Rates am Donnerstagabend erklärte Bürgermeister Thorsten Krettek, dass es am Morgen ein Treffen mit Anwohnern des Baugebietes und den beiden Eigentümern des Baugebietes gegeben habe. Dabei hätten die beiden Eigentümer des Baugebiets verbindlich zugesagt, einen gemeinsamen Planer zu beauftragen. Im März oder April werde man sich zusammensetzen, die endgültige Planung dann in einer Anwohnerversammlung vorgestellt.

Große Veränderungen an der Planung werde es aber nicht geben, hatte Bürgermeister Krettek in der Sitzung erklärt. Der Bebauungsplan für das Baugebiet gelte auch weiterhin.

Danach erfolge die Ausschreibung. Die Bauarbeiten dürften dann wohl erst im Jahr 2021 beginnen. Ursprünglich war den Bewohnern des Baugebietes mitgeteilt worden, dass die Planung schon im vergangenen Herbst hätte stattfinden sollen.

Christian Bergfeld (SPD) hakte nach: „Das Baugebiet ist zu 70 Prozent bebaut. Warum verlangen wir nicht, dass das zügig angegangen wird um wenigstens noch eine Chance zu haben, dass sich 2020 etwas tut?“ Ab einer Bebauung von 70 Prozent kann die Gemeinde vom Erschließungsträger verlangen, mit dem Endausbau zu beginnen. Laut Bürgermeister Krettek hängt die Verzögerung mit den vollen Auftragsbüchern bei den Planungs- und Baufirmen zusammen.

Dass die Bewohner des Baugebietes darüber nicht gerade begeistert sind, daraus machte Anwohner Peter Spiegel in der Sitzung kein Geheimnis – zumal sich für ihn und seine Nachbarn eine weitere Frage auftat: In letzter Zeit seien immer häufiger Spülwagen im Baugebiet unterwegs, die an der Kanalisation arbeiteten. „Ist da etwa etwas mit der Kanalisation nicht in Ordnung?“, wollte er wissen. Kerstin Meyer-Staudt vom Bauamt der Gemeinde Bockhorn konnte beschwichtigen: Die Spülarbeiten hingen mit den schlechten Wegen zusammen. Sand und Schotter landen in der Kanalisation und verhindern den Abfluss. Die Spülwagen reinigten die Kanalisation, anschließend werde mit Kameras kontrolliert, ob wieder alles im Fluss ist.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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