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Oldenburger Stadtplanung: Alte Jugendherberge weicht Wohngebiet

31.12.2019

Oldenburg Spätestens seit 2016 steht fest, dass die alte Jugendherberge an der Alexanderstraße aufgegeben wird. Was aus dem weitläufigen Areal, auf dem neben der Jugendherberge in einem weiteren Komplex das städtische Amt für Jugend und die Jugendverbände untergebracht sind, wird, ist vier Jahre später allerdings weiter unklar.

Die Stadt äußert sich nur vage zur Nutzung dieses verkehrsgünstig und innenstadtnah gelegenen Grundstücks an der Alexanderstraße/Von-Finckh-Straße. „Gegenwärtig stehen die grundsätzlichen Möglichkeiten fest“, teilte die Verwaltung auf Anfrage mit. „Danach bleibt es bei einer Nutzung von Wohnen sowie Kinderbetreuung. Es gebe noch keine endgültige Entscheidung oder einen Zeitplan. „Wie genau das aussehen wird, ist offen“, sagte ein Sprecher zurückhaltend.

Fotostrecke „Jugendherberge mit Ministerpräsident Weil eröffnet“

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Im Herbst hat die neue Jugendherberge den Betrieb aufgenommen; die alte steht seit Oktober 2018 leer. Der ehemalige Jugendherbergekomplex, in dem auch das „Haus der Jugend“ untergebracht ist, wird durch den Leerstand nicht besser.

Bereits bei der Ankündigung, dass eine neue Jugendherberge an der Straßburger Straße die in die Jahre gekommene alte ablöst, hatte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann eine Wohnbebauung für die frei werdende Fläche angekündigt. Die bestehenden Gebäude sollten abgerissen werden, die Fläche bebaut werden. Verdichtetes Wohnen im preisgünstigen Segment, hatte der OB damals angeregt – aber nicht mit dem Widerstand auch aus seiner eigenen Partei gerechnet. Unter anderem SPD und Grüne brachten einen Stadtteiltreff ins Spiel. Die Räume sollten weitergenutzt werden. Zusätzlich wurde Sorge um die Bäume auf dem Gelände geäußert.

Ein weiterer Streitpunkt ist mittlerweile ausgeräumt. Die Jugendverbände hatten, unter anderem von Ratsherrn Jan-Martin Meyer (Piraten) unterstützt, weitreichende Forderungen an den Platzbedarf für den neuen Standort. Die von der Verwaltung vorgestellten Angebote, unter anderem das frühere Dekra-Gebäude am Artillerieweg, wurden abgelehnt. Die Fläche sei zu klein, Lage und Busanbindung nicht gut, hatten die jungen Leute erklärt. Die Verwaltung bot schließlich die Schule am Bürgerbusch an, die nach dem Auslaufen der Förderschule frei wird.

Dieser Vorschlag war genehm. Neben den Jugendverbänden wird das Amt für Jugend in die Schule am Bürgerbusch einziehen. Einen festen Zeitplan gibt es noch nicht.

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Christoph Kiefer Chefreporter / Reportage-Redaktion
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