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Nach Bürgerschaftswahl Bremer Wahl-Gewinnerin SPD sucht nach Bündnispartnern

Die Verhandlungsführer der Bremer SPD: Bürgermeister Andreas Bovenschulte (M.), der Fraktionsvorsitzende Mustafa Güngör (l.) und der Parteivorsitzende Reinhold Wetjen (r.).

Die Verhandlungsführer der Bremer SPD: Bürgermeister Andreas Bovenschulte (M.), der Fraktionsvorsitzende Mustafa Güngör (l.) und der Parteivorsitzende Reinhold Wetjen (r.).

Focke Strangmann/dpa

Bremen (dpa) - Nach ihrem Wahlsieg in Bremen hat die SPD mit Gesprächen über eine Regierungsbildung begonnen. Am Freitagmorgen kamen zunächst Vertreter von SPD und Grünen zusammen. «Wir sind unbedingt für die Fortsetzung des Bündnisses», sagte Grünen-Landesvorstandssprecherin Alexandra Werwath vor Beginn.

Die Grünen verzeichneten deutliche Verluste bei der Wahl, sie holten 11,9 Prozent der Stimmen, 2019 waren es noch 17,4 Prozent gewesen.

«Wir wissen natürlich, wie die Wahl für uns ausgegangen ist. Wir gehen dennoch optimistisch und auch selbstbewusst in die Gespräche», sagte Co-Vorstandssprecher Florian Pfeffer. Über die Inhalte des dreistündigen Gesprächs wurde am Ende Stillschweigen vereinbart.

Am Nachmittag wollte die SPD ein Sondierungsgespräch mit der Linken führen, am Samstag ist die CDU dran. SPD, Grüne und Linke regierten in den vergangenen vier Jahren das kleinste Bundesland gemeinsam.

Entscheiden will sich die SPD erst nächste Woche

In der nächsten Wochen kommt der SPD-Landesvorstand dann am Mittwochabend zusammen, um zu entscheiden, mit wem Koalitionsverhandlungen aufgenommen werden. Die SPD war als Siegerin aus der Wahl hervorgegangen. Im künftigen Landtag hat sie 27 Sitze, 4 mehr als bisher. Die CDU bleibt bei 24 Sitzen.

Nicht nur die Partei, auch der SPD-Spitzenkandidat, Bürgermeister Andreas Bovenschulte, kam bei den Wählern besser an als CDU-Herausforderer Frank Imhoff. Bovenschulte erhielt per Personenwahl mehr als 141.000 Stimmen, sagte Landeswahlleiter Andreas Cors. Auf Imhoff fielen knapp 54.000 persönliche Kreuze.

Deutliche Verluste bei den Personenstimmen erlitt die grüne Umweltsenatorin Maike Schaefer. Sie kam auf nur knapp 8000 direkte Stimmen, 2019 hatte sie noch knapp 21 000. Als Konsequenz aus den Stimmverlusten der Grünen hatte Schaefer bereits ihren Rückzug angekündigt.

Die Bürger in Wut (BiW) ziehen mit zehn Sitzen in den Landtag, das sind neun mehr als bisher. Die AfD war für die Landtagswahl nicht zugelassen worden, davon profitierten die Bürger in Wut.

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