Cloppenburg/Ahlhorn - Mehr als 1000 Fallschirmjäger der Luftlandebrigade 31 Oldenburg sind jetzt auf dem Flugplatz Staatsforsten gelandet. Mehrere große Transportmaschinen, die die Soldaten über der Graspiste des Luftsportvereins Cloppenburg absetzten, waren vom ehemaligen Luftwaffenfliegerhorst Ahlhorn gestartet.
Eigentlich sollte die alljährliche Brigadesprungwoche bereits am Montag über die Bühne gehen. Doch der teilweise heftige Wind hatte keinen Einsatz der anfälligen, runden Automatikschirme zugelassen.
So konnte der Ausbildungsbetrieb zur Erhaltung der Fähigkeiten des Sprungpersonals erst am Dienstag starten: dafür aber auch mit drei großen Transportluftfahrzeugen gleichzeitig. Neben zwei Transall C-160 des Lufttransportgeschwaders 63 aus Hohn in Schleswig-Holstein hatte das Europäische Lufttransportkommando im niederländischen Eindhoven mit einer Lockheed C-130 Hercules der belgischen Streitkräfte ein ganz besonderes Flugzeug nach Ahlhorn beordert.
Diese Maschine wird im Gegensatz zur Transall, die über nur zwei Turbinenpropellertriebwerke verfügt, von vier solcher Motoren angetrieben. Die Lockhead waren für die Oldenburger Brigade von dem ehemaligen Luftwaffenfliegerhorst Ahlhorn bisher eher selten gestartet.
Bereits nach nur wenigen Minuten Flug sprangen die Soldaten aus einer Höhe von circa 400 Metern über dem kleinen Sportflugplatz in Staatsforsten ab. „Die verdunkeln ja teilweise den Himmel. So viele sind das“, meinte der Cloppenburger Friedberg Looschen fasziniert, der sich das Treiben mit vielen anderen Schaulustigen aus sicherer Entfernung angeschaute hatte.
Voraussichtlich noch bis zu diesem Freitagmittag werden die Maschinen mit Springern an Bord nach Staatsforsten fliegen.
