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NWZonline.de Nachrichten Politik

3,3 Millionen Ostdeutsche zogen in Westen

30.09.2015

Berlin Die ostdeutschen Bundesländer haben seit der Wiedervereinigung vor 25 Jahren rund zwei Millionen Einwohner verloren. Lebten Ende 1991 in den ostdeutschen Flächenländern noch rund 14,5 Millionen Menschen, waren es Ende 2013 nur noch etwa 12,5 Millionen, sagte der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Roderich Egeler, am Dienstag.

Der Anteil der Menschen in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen an der gesamtdeutschen Bevölkerung sank dadurch von 18 Prozent auf 15 Prozent. Zum Vergleich: 22 Prozent der Deutschen lebten in Nordrhein-Westfalen und 16 Prozent in Bayern.

Als Gründe für den Verlust von mehr als zwei Millionen Einwohnern in Ostdeutschland verwies Egeler auf das hohe Geburtendefizit und die hohe Abwanderung. Wie es in der neuen Veröffentlichung „25 Jahre Deutsche Einheit“ heißt, fanden seit der Wende rund 3,3 Millionen Bürger aus Ostdeutschland eine neue Heimat im Westen. Zeitgleich zogen rund 2,1 Millionen Menschen von West nach Ost.

Die Zahl der Geburten hat sich im Osten inzwischen bei etwa 100 000 Kindern pro Jahr eingepegelt. In Westdeutschland erblicken durchschnittlich rund 550 000 Mädchen und Jungen das Licht der Welt. Weitgehend angeglichen hat sich inzwischen das Gebäralter der Frauen. Im Osten stieg es deutlich auf 28,1 Jahre, in Westdeutschland lag es zuletzt bei 29,5 Jahren.

Bundesamts-Präsident Egeler leitete aus den Zahlen insgesamt eine Angleichung ab: Zwar gebe es noch „deutliche Unterschiede, aber auch eine klare Konvergenz“. Auch verliefen nicht mehr alle Unterschiede entlang der früheren Grenzen. Bis sich aber alle Kennziffern weitgehend angeglichen hätten, würden vielleicht nochmals 20 Jahre vergehen.


Statistik:   bit.ly/1odybkf 
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