Bühren/Cloppenburg - Den Anstoß hatte Mechthild Pille, Referentin für Frauenseelsorge beim Offizialat Vechta, mit ihrem Vortrag bei der Generalversammlung der Ortsverbandes Bühren der katholischen Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) gegeben. Pille sprach zum Thema aktive Sterbehilfe, gegen die sie sich eindeutig stellte, und stattdessen mehr Aufklärung forderte.

Daraufhin unterstützten die Bührener kfd-Mitglieder einstimmig einen Vorstandsbeschluss, die Spendeneinnahmen des Jahres 2015 der Hospizarbeit zugutekommen zu lassen. Nach verschiedenen Veranstaltungen und mit einem Zuschuss aus der Vereinskasse kamen so 850 Euro zusammen.

Diesen Betrag übergab eine Abordnung der Bühren der kfd-Frauen bei einem Informationsbesuch in Cloppenburg Hildegard Meyer und Barbara Haase vom Hospizdienst des Kreises Cloppenburg. Vor Ort erfuhren sie bei dieser Gelegenheit unter anderem, dass sich derzeit 40 Ehrenamtliche, zumeist Frauen, in dem Verein engagieren. Zur täglichen Arbeit gehören neben der Begleitung Schwerstkranker und Sterbender mit ihren Angehörigen auch die Begleitung von Familien sowie Rat und Hilfe zu Zeiten der Trauer.