Schönefeld - Der frühere Chef des Frankfurter Flughafens, Wilhelm Bender, will nach Querelen um seinen Vertrag doch nicht Chefberater am neuen Hauptstadtflughafen (BER) werden. Er sehe „keine ausreichende Gewähr dafür, dass seine Tätigkeit für den BER erfolgreich sein kann“, teilte sein Büro am Montag mit.

In der Erklärung ging der 68-Jährige hart ins Gericht mit den Flughafen-Gesellschaftern Berlin, Brandenburg und Bund: Vertraulichkeit sei mehrmals gebrochen, Verabredungen seien nicht eingehalten worden. Verkehrsstaatssekretär Rainer Bomba (CDU) räumte ein, im Umgang mit der Personalie nicht alles richtig gemacht zu haben. Der Berliner Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) nannte Benders Entscheidung bedauerlich.