Ahlhorn - Bei zahlreichen Mitmachaktionen, die von Vereinen und Bürgern angeboten wurden, konnten am Wochenende die 85 belgischen Gäste aus der Partnergemeinde Evergem und der Gemeinde Großenkneten ihre Partnerschaft leben.
Mit der Gästeführung des Verkehrsvereins der Gemeinde Großenkneten ging es von der Teichwirtschaft Ahlhorn zum Blockhaus Ahlhorn inklusive Fisch-Mittagessen.
Die Wagemutigeren konnten sich die Gemeinde einmal aus luftiger Höhe ansehen, beim Segelflug oder im Ultraleichtflugzeug. Auf dem ehemaligen Fliegerhorst Ahlhorn lud dazu der Luftfahrtverein Wildeshausen-Ahlhorn ein.
Spaß und auch mal nasse Füße versprach die Fahrt mit dem Kanu auf der Hunte. Für die beiden Bürgermeister Thorsten Schmidtke und Joeri de Maertelaere in Begleitung von Antje Oltmanns von der Gemeindeverwaltung in einem Boot bedeutete das auch harte Muskelarbeit. Es soll sogar die eine oder andere Blase gegeben haben.
Weitere sportliche Betätigung versprach der Faustballvergleich. Freilich benötigten die Gäste aus Evergem erstmal eine Einführung in die Regeln. Faustball ist in Belgien eher unbekannt. Dafür gab es aber auch einen Wanderpokal, der nun bei allen Treffen ausgespielt werden soll.
Im Dorfgemeinschaftshaus in Ahlhorn luden Caro Kreutzmann, Dagmar Neumann und Dirk Faß zur Kunstausstellung und zum Mitmachen mit Lesung, Keramik-Scherbenkunde und künstlerisches Arbeiten an alten Türen ein.
Außerdem konnten hier weitere Sprüche für die Wand der „95 Thesen für Europa“ in bester Luther-Tradition angebracht werden. Am Abend stellte Pastor Dietrich Jaedicke das Ergebnis in Landhaus Otte vor.
Nicht fehlen durfte das Jakkolo-Turnier, das die Landfrauen betreuten. Außerdem gab es auf dem Vorplatz beim Dorfgemeinschaftshaus Ahlhorn eine Demonstration der Kampfkunst durch den Ahlhorner Budo Club mit Unterstützung des VTB Oldenburg.
Unter dem Strich war es ein gelungenes Aktivprogramm, das auch am Abend mit dem Festball noch weiterging. Bürgermeister Schmidtke untermauerte: „Die Partnerschaft ist schon lange mehr als eine Zweckgemeinschaft. Sie wird gelebt, wie es unter Freunden üblich ist.“
