Ahlhorn - „Ich bin schon ein Stück stolz darauf, dass wir heute zum 22. Ehemaligentreffen des Hubschraubertransportgeschwaders 64 noch 79 Teilnehmer begrüßen können“, sagte Reinhard („Colt“) Sievers. Wiederum trafen sich die Soldaten des HTG 64 in der Gaststätte Rönnau zum üppigen Frühstück und regem Austausch.
„Leider haben wir in diesem Jahr einige Todesfälle zu beklagen. Alle werden älter und damit der Kreis der Ehemaligen, die zu unseren Treffen jedes Jahr im Herbst kommen, immer kleiner“, erklärte Sievers. Im vergangenen Jahr waren noch 90 Kameraden zum Treffen gefahren.
Die, die nach Ahlhorn angereist waren, freuten sich aber durch die Bank über das jährliche Wiedersehen. Da lebten die Erinnerungen an die gemeinsamen Zeiten auf dem Fliegerhorst Ahlhorn wieder auf.
Einen der weitesten Anreisewege hatte Gerhard Meyer aus Bad Rothenfelde. Er musste 120 Kilometer zurücklegen zum Treffen. „Das spielt aber keine Rolle. Es ist einfach toll, die Kameraden von damals einmal im Jahr wiederzusehen.“
Das meinten auch Hartmut Kramer und Hermann Wieting. Beide stammen aus Cloppenburg. Egbert Sander lebt noch heute in Ahlhorn und hat die Treffen quasi vor der Haustür. Für alle ist das Ehemaligentreffen ein Muss, um Gesichter von damals und ein Stück Bundeswehrgeschichte am Ex-Standort in Ahlhorn aufzufrischen und für die Zukunft zu erhalten.
Nach rund drei Stunden gingen die Ruheständler auseinander – bis zum nächsten Treffen im November 2018.
