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NWZonline.de Nachrichten Politik

Aids-Hilfe soll vorurteilsfrei sein

26.07.2014

Melbourne /Berlin Die 20. Internationale Aids-Konferenz hat zu einer vorurteilsfreien Aids-Hilfe aufgerufen. Regierungen müssten Gesetze erlassen, damit Aids-Infizierte nicht diskriminiert und stigmatiert werden, heißt es in der Deklaration von Melbourne, die am Freitag zum Abschluss der Konferenz veröffentlicht wurde.

Würde des Menschen

HIV-Infizierte sollten unbeschränkten Zugang zu medizinischer Versorgung erhalten, bei der die Würde jedes einzelnen respektiert werde. Unter dem Leitgedanken „Das Schritttempo erhöhen“ debattierten Ärzte, Wissenschaftler, Aids-Hilfen sowie Vertreter von Pharmaunternehmen und Regierungen bei der fünftägigen Tagung über Strategien im weltweiten Kampf gegen den HI-Virus.

Die Bundesregierung in Berlin kündigte an, den Kampf gegen Aids weiter finanziell zu unterstützen. In den kommenden drei Jahren sollten 600 Millionen Euro in den Globalen Fonds zur Bekämpfung der drei großen Infektionskrankheiten Aids, Malaria und Tuberkulose eingezahlt werden, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Gesundheitsministerium, Anne Widmann-Mauz (CDU). Zusätzlich würden 300 Millionen Euro als direkte Hilfe für andere Staaten im Kampf gegen Aids eingesetzt. Deutschland gehöre damit zu den drei größten Gebern weltweit.

Die Deutsche Aids-Hilfe (DAH) zog eine positive Bilanz der Konferenz. „Von dieser Konferenz geht ein starkes politisches Signal aus. Niemanden zurücklassen – das ist hier Konsens“, sagte DAH-Vorstandsmitglied Carsten Schatz.

Auf Agenda belassen

Brot für die Welt kritisierte dagegen, eine lebenslange medizinische Versorgung für HIV-Infizierte sei immer noch nicht gewährleistet. Es sei daher wichtig, dass HIV weiter auf der Agenda der internationalen Gemeinschaft bleibe und der Zugang zu Prävention und Behandlung von den Ländern mit ausreichend finanziellen Mitteln ausgestattet werde.

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