• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Politik

Alle Regierungen abgewählt

14.03.2016

Stuttgart /Mainz /Magdeburg Schwere Niederlagen für die CDU, Freude und Frust bei der SPD, sehr starke Grüne in Baden-Württemberg und eine triumphierende AfD: Die Landtagswahlen am Sonntag haben die Parteienlandschaft gehörig durcheinandergewirbelt. Der Einzug der Rechtspopulisten in die Landesparlamente von Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt mit zweistelligen Ergebnissen macht die Regierungsbildung schwierig. In allen drei Ländern will keine Partei mit der AfD koalieren. Die Abstimmungen am „Super-Sonntag“, dem wichtigsten Wahltermin seit der Bundestagswahl, galten auch als Votum über die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel (CDU).

In Baden-Württemberg wurden die Grünen von Ministerpräsident Winfried Kretschmann erstmals stärkste Partei. Allerdings reicht es für eine Fortsetzung der grün-roten Koalition nicht. Trotz herber Verluste will die CDU in Baden-Württemberg die Regierung übernehmen. „Die CDU hat die Absicht, in Baden-Württemberg Wahlverantwortung zu übernehmen“, sagte ihr gescheiterter Spitzenkandidat Guido Wolf.

Im Duell der Frauen in Rheinland-Pfalz verwies die SPD von Regierungschefin Malu Dreyer die CDU von Herausforderin Julia Klöckner nach einem Wahlkampfendspurt auf Platz zwei. Rot/Grün als Koalition wurde aber abgewählt. Infrage käme eine Große Koalition von SPD und CDU oder ein Dreierbündnis mit Grünen und FDP. Dreyer strebt letzteres an. Bei den Grünen und der FDP wurde Gesprächsbereitschaft signalisiert.

In Sachsen-Anhalt fuhr die AfD ein Rekordergebnis ein: Sie wurde zweitstärkste Partei. Stärkste Partei blieb die seit 2002 regierende CDU von Ministerpräsident Reiner Haseloff. Allerdings stürzte ihr Juniorpartner SPD ab, eine Neuauflage von Schwarz/Rot ist ausgeschlossen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.