Mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens wurde gestern Nachmittag in Bonn Heike Neunaber (36) von Bundespräsident Horst Köhler ausgezeichnet. Während eines festlichen Empfangs in der Villa Hammerschmidt überreichte Köhler mehreren die Auszeichnung, die Oldenburgerin Heike Neunaber war die Jüngste von allen Geehrten und freute sich riesig. Die Auszeichnung erhielt sie für ihr Engagement im Naturschutz. Bereits seit 1987 engagiert sie sich für den Nabu und andere Einrichtungen (die NWZ berichtete). Heike Neunaber wurde von ihrem Mann Rüdiger Wohlers begleitet, der als Bezirksgeschäftsführer ebenfalls im Naturschutz engagiert ist. „Es war erlaubt, einen Gast mitzunehmen“, sagte sie.

Acht Tage lang sammelten 60 der in der Stadt stationierten Soldaten für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Dafür dankte ihnen Bezirksgeschäftsführer Christoph Neumann-Silkow und überreichte dem stellvertretenden Kommandeur des Verteidigungsbezirkskommandos 24, Oberstleutnant Woltermann, ein Buch.

Entflammte jüngst der Streit in der Stadt, ob es in Oldenburg gute Köche und mithin gute Restaurants gebe oder nicht, so haben es die Testesser der Hamburger Zeitschrift „Der Feinschmecker“ für sich eindeutig entschieden: In dem neuen Feinschmecker-Führer mit den 2000 besten Restaurants und Hotels Deutschlands finden sich auch Oldenburger Adressen: Chefkoch Jan Linne aus dem Restaurant der Feinkosthandlung Lothar Klöter im Herbartgang wurde mit einem „F“ belohnt, was für „Küche und Komfort über dem Durchschnitt“ steht. Gelobt werden u.a. der gebratene Ziegenkäse im Serrano-Mantel mit Tomatenchutney als Vorspeise sowie Scheiben vom Kalb mit Auberginen und Minze. Ebenfalls mit einem „F“ bedacht wurde – in der Kategorie Hotels als einziges Oldenburger Haus das Altera (auch im Herbartgang). „Puristische, aber

sehr wohnliche Zimmer“ heißt es u.a. in der Bewertung des Hotels, das von Michael und Andrea Schmitz geführt wird.

Hunderte Blüten zählte Anke Müller de Rot (re.) an ihrem Weihnachtskaktus, der in schönstem Rot erstrahlt. Er steht auf einem ein Meter hohen Sockel und ist in etwa 15 Jahren zu dieser Pracht gewachsen. „Ich habe schon viele Ableger gezüchtet“, berichtet Anke Müller de Rot. Im Sommer ist der Kaktus eher ein unscheinbarer Zimmergenosse, daher zieht er auch ins Freie um und genießt in Ofenerdiek die Sonne. „Dann dünge ich ihn regelmäßig“, berichtet Anke Müller de Rot. Allerdings ist der Kaktus beim Sturm schon vom Sockel geweht. Auch als er während eines Urlaubs der Hausherrin zu viel gegossen wurde und der Topf unter Wasser stand, nahm er das nicht übel. In diesem Jahr holte Anke Müller de Rot wegen des schönen Herbstes den Kaktus erst spät ins Haus, und so blüht er nun im Advent.