ALTENOYTHE - Mit den Signalen „Sammeln und Begrüßung“ läuteten die Jagdhornbläser des Hegering Altenoythe die Mitgliederversammlung in der Gaststätte Dumstorff ein. In seinem Jahresbericht betonte Hegeringleiter Hans Blome, dass die Abschaffung der viel diskutierten Jagdsteuer vom Kreistag abgelehnt worden sei, aber inzwischen sei schon ein neuer Antrag gestellt worden, hieß es.

Der Verein „Rollende Waldschule Naturschutz Oldenburger Münsterland“ habe sich aufgelöst und alles Vermögen zweckgebunden der Kreisjägerschaft Cloppenburg überlassen. Die Rollende Waldschule soll erhalten bleiben, für eine Neuaufrüstung des Wagens werden noch Spender gesucht, so Blome. Die Treibjagden mit benachbarten Hegeringen auf Tauben sind auf den 22. und 29. Januar terminiert und die Hubertusjagd des Altenoyther Hegerings auf den 6. November.

Das Hasen- und Rehwildvorkommen wurde durchweg optimistisch gesehen. Fallwild gab es bisher wenig, allerdings würden die Waidmänner befürchten, dass die Zahlen nach der Maisernte steigen könnten, da das Rehwild dann seine Deckung verloren habe. Wie Blome mitteilte, tendiere das Fallwild auf Probestrecken mit Reflektoren am Straßenrand gegen Null. In diesem Zusammenhang bezeichnete er das hier zuständige Straßenbauamt in Lingen als „unvorstellbar stur“, da es nicht die Erlaubnis zum Anbringen der Reflektoren an Straßen in ihrem Zuständigkeitsbereich gebe.

Für 40-jährige Mitgliedschaft im Deutschen Jagdverband wurde Hubert Blome ausgezeichnet. Die Goldene Bläsernadel mit Eichenlaub und Jahreszahl erhielten für über 40 Jahre aktive Mitgliedschaft in der Bläsergruppe Hans Meyer, Josef Högemann, Alfons Lübbers und Hermann Wreesmann sen., sowie für über 30 Jahre, Ludwig Adden, Hans Neiteler, Heinz Block, Hans Blome und Hermann Wreesmann jun..