AMMERLAND - Die Partei „Demokratische Alternative – Die Weissen“ hat Einspruch gegen das Ergebnis der Landtagswahl vom 28. Januar im Ammerland eingelegt. Grund dafür sei die Zerstörung und das Überkleben von Wahlplakaten an mehreren Orten.
„Ein Einzelfall wäre schändlich gewesen, aber irgendwie noch zu verkraften“, sagte der stellvertretende Bundesvorstand Diedrich Freerks. „Hierbei handelt es sich jedoch scheinbar um ein gerichtetes Vorgehen.“ Daher habe man Widerspruch eingelegt und Strafantrag gegen die Verursacher gestellt.
„Innerhalb einer Frist von einem Monat nach Bekanntgabe des amtlichen Endergebnisses kann Einspruch eingelegt werden“, bestätige Markus Steinmetz, stellvertretender Landeswahlleiter. Über die weitere Vorgehensweise entscheidet der Wahlprüfungsausschuss. „Ich vermute, dass sich das bis in den Sommer hinziehen wird“, so Steinmetz. Um Aussicht auf Erfolg zu haben, müsse die Beanstandung jedoch Auswirkungen auf die Mandatsverteilung gehabt haben.
„Die Weissen“ waren im Ammerland nur über die Erststimme zu wählen. Direktkandidat Wolfgang Greff, stellvertretender Landesvorstand aus Edewecht, kam im Januar auf 437 Stimmen (0,8 Prozent).
