Ganderkesee - Nach der Umstellung der bisherigen Rundfunkgebühr auf einen sogenannten Rundfunkbeitrag hat es bei Fällen von Zahlungsverweigerern deutlich mehr Ersuche um Amtshilfe gebeten. Das teilt Meike Saalfeld, Sprecherin der Gemeinde Ganderkesee, auf NWZ -Anfrage mit. Konkrete Zahlen lägen der Gemeinde allerdings nicht vor. Als öffentlich-rechtliche Anstalt nutze der „Beitragsservice“ von ARD, ZDF und Deutschlandradio bei Zahlungsverzug die Amtshilfe der Vollstreckungsbehörden – Finanzämter oder Gemeinden. 2014 baten die Rundfunkanstalten fast 891 000 Mal um Amtshilfe – ein Anstieg um 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (die NWZ berichtete). Die Stilllegung der Autos von Beitrags-Muffeln, die einige Großstädte anordnen, werde in der Gemeinde Ganderkesee nicht praktiziert.