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Partnergemeinden Jugendarbeit noch ausbaufähig

Michael Diederich

Apen - Die beiden Bürgermeister Robert Loza (Gizalki ) und Matthias Huber (Apen) übernahmen unter großem Beifall der deutschen und polnischen Zuschauer den Freibier-Anstich des Aper Oktoberfestes. In der Halle van Rüschen, An der Wiek 26 in Apen, ließen die Mitglieder beider Gemeinden den Tag ausklingen. Bereits um vier Uhr morgens hatte sich die polnische Delegation auf den Weg nach Apen gemacht. Nach zehn Stunden Fahrt waren sie angekommen.

Buntes Programm

Das Oktoberfest in Apen war allerdings nicht der einzige Höhepunkt des Besuchs. Der Vorstand des Vereins zur Förderung der deutsch-polnischen Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden Gizalki und Apen hatte in enger Kooperation mit dem Gewerbekreis Apen ein vielseitiges Programm für die Gäste vorbereitet.

Am Tag nach dem Oktoberfest stand ein Ausflug zum alten Markt in Groningen und die Besichtigung der Festung Bourtange an. In der niederländischen Studentenstadt tranken alle zusammen Kaffee im Lokal „Die drei Schwestern“. Auf der Rückfahrt legten sie einen Stopp an der Festung Bourtange ein. Ein kurzer Halt bei der Meyer-Werft in Papenburg durfte natürlich auch nicht fehlen. Die Mitglieder beider Gemeinden sahen das bunte Kreuzfahrtschiff „Norwegian Encore“, welches aller Voraussicht nach im November fertiggestellt wird.

Wieder zurück in Apen, regte ein gemeinschaftlicher Abend dazu an, Gespräche über weitere Verbesserungen der partnerschaftlichen Zusammenarbeit beider Gemeinden anzuschieben. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die Jugendarbeit noch mehr in den Vordergrund rücken sollte. Zwar hat der Jugendaustausch zwischen Apen und Gizalki schon stattgefunden, jedoch ist bei Berufsausbildungen noch Luft nach oben. Hierbei wären Schülerpraktika eine gute Möglichkeit für beide Gemeinden.

Volksmusik und Stuten

Bei polnischer und deutscher Volksmusik fand der Tag dann sein Ende. Der geplante Besuch im Moormuseum Elisabethfehn am nächsten Tag fiel buchstäblich ins Wasser. Deshalb wärmten sich alle Teilnehmer in der Teestube bei Kaffee, Tee und Stuten wieder auf. Zum Mittagessen gab es Sauerkraut mit Haxen in der Rüschen Halle. Bei zünftiger Blasmusik ließen sich die Mitglieder beider Gemeinden die „Haxen mit Sauerkraut“ besonders gut schmecken.

Am letzten Abend des dreitägigen Besuchs tauschten beide Gemeinde im Zeichen der Partnerschaft noch Gastgeschenke aus. Bevor die polnischen Gäste am frühen Morgen ihre Heimreise antraten, betonten beide Parteien, wie wichtig ihre Partnerschaft für den Landkreis Pleszew/Polen und den Landkreis Ammerland ist.

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