Apen - Die Gemeinde Apen will in den nächsten Jahren kräftig in ihre Schulen investieren. Was wann und wo gemacht werden soll, ist am nächsten Montag, 27. November, ab 18 Uhr ein Thema einer Sitzung, zu der sich der Schulausschuss des Aper Gemeinderates trifft. Getagt wird in der Pausenhalle der Aper Grundschule.
Und um die Aper Schule, in der die Aper Grundschule sowie Außenstellen der Oberschule Augustfehn und des Gymnasiums Westerstede/Apen untergebracht sind, geht es unter anderem bei der Versammlung. Schon jetzt platzt die Grundschule Apen aus allen Nähten: Sie hat zu wenig Klassenräume, ein zu kleines Lehrerzimmer und Mensaräume fehlen obendrein.
Das gilt auch für die Janosch-Grundschule in Augustfehn I. Auch dort benötigt man mehr Räume, ein größeres Lehrerzimmer, auch dort fehlen Mensaräume. Beide Schulen werden zudem noch weitere Schüler bekommen, denn die Grundschule Am Stahlwerk in Augustfehn II wird im Sommer 2018 geschlossen und die Schulen in Apen und Augustfehn I werden deren Schüler aufnehmen.
In Augustfehn könnte die Situation entspannt werden, wenn die Schule Räume der benachbarten Bürgerschule erhält. Nachgedacht wird darüber, ob die Aper Grundschule die Räume erhält, die derzeit die Außenstelle der OBS Augustfehn in Apen nutzt und die frei würden, wenn die Augustfehner OBS-Schüler künftig im Fehnort zur Schule gingen. Dazu müsste jedoch an das Schulzentrum Augustfehn mit IGS und OBS angebaut werden. Außerdem soll dort ein neuer Verwaltungstrakt für beide Schulformen entstehen.
In der Sitzung soll jedoch nicht nur über die Raumsituation gesprochen werden. Doris Siefert vom Aper Schulamt wird die Schülerzahlen in diesem Schuljahr erläutern. Ferner geht es darum, ob für die Grundschulen ein Schulsozialarbeiter eingestellt wird.
