Hude - Den Schutz des Baumbestands in der Gemeinde hat sich die Huder SPD-Fraktion auf ihre Fahnen geschrieben. So zog sie eine Baumschutzsatzung für Hude in Betracht (die NWZ  berichtete). Nun ist sie von der Idee wieder abgerückt. Die SPD-Fraktion teilte jetzt mit, dass sie sich mit allen Möglichkeiten rechtlicher Mittel zum Baumschutz befasst habe und zum Schluss gekommen sei, dass eine juristische Herangehensweise ein falsches Zeichen setze. In der kommenden Sitzung des Gemeindeentwicklung- und Umweltausschusses wird die SPD-Fraktion deshalb beantragen, eine Arbeitsgruppe zu dem Thema zu bilden.

So sei laut SPD-Fraktion in der Gemeinde seit Längerem zu beobachten, dass Bäume an ortsbildprägenden Straßen entfernt werden und müssen. Für das Ortsbild der Gemeinde stelle die Baumvielfalt aber einen gewichtigen Teil dar.

„Deshalb wollen wir einen Weg der öffentlichen Diskussion gehen und gemeinsam mit Vertretern von Naturschutzverbänden und den Huder Bürgern nach Lösungen suchen, wie wir die Begrünung unseres Ortes auch in 20 Jahren noch garantieren können“, sagt SPD-Ratsherr Paul Konertz.

Zielsetzung sei, nach Möglichkeiten zu suchen, ortsbildprägenden Baumbestand im Gemeindegebiet besser zu schützen. Mögliche Konzepte wie Baumpatenschaften oder „Stadt-Grün-Konzepte“ sollen berücksichtigt werden.