Jever - Der Heimatkundliche Arbeitskreis im Jeverländischen Altertums- und Heimatverein soll auch nach dem Tod von Arbeitskreisleiter Horst Radowski bestehen bleiben. Allerdings finden die Vorträge des Arbeitskreises künftig im Schloss statt. Im Altertums- und Heimatverein herrscht große Trauer über den Tod Radowskis, der Anfang Januar auf Wangerooge zusammengebrochen und gestorben war. Im Oktober war bereits der Kreisbeauftragte für Archäologie Heino Albers unerwartet gestorben.
„Wir vermissen sie beide sehr und denken an sie mit großer Dankbarkeit, denn sie haben viel bewegt“, betonte Volker Landig, Vorsitzender der Altertums- und Heimatvereins bei der Jahreshauptversammlung (die NWZ berichtete).
Die Hauptarbeit des Vereins erfolgt in den Arbeitskreisen – neben dem Heimatkundlichen Arbeitskreis gibt es den Arbeitskreis für die Jüdische Geschichte Jevers mit dem Gröschler-Haus, den Arbeitskreis Schlachtmühle, die Familienkundler, den Plattdeutschen Kreis und LiteraTee. Alle Arbeitskreise haben im vergangenen Jahr engagiert gearbeitet und zahlreiche öffentliche Veranstaltungen organisiert, würdigte Landig den Einsatz der Vereinsmitglieder.
