ATHEN - Die Griechen wählen am Sonntag ihr neues Parlament. Und die Probleme sind gewaltig: Die Kassen sind leer und die Schulden hoch. „Mit mindestens 260 bis 280 Milliarden Euro sind wir Griechen verschuldet“, schätzen Finanzexperten. Somit haben der konservative Regierungschef Kostas Karamanlis und sein sozialistischer Herausforderer Giorgos Papandreou keinen Raum für Versprechungen. Allein die größte Rentenkasse des Landes (IKA) mit mehr als 1,3 Millionen Rentnern braucht bis November rund 530 Millionen Euro, um die Renten der letzten zwei Monate des Jahres zu zahlen.
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
