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NWZonline.de Nachrichten Politik

Attentäter reiste über Düsseldorf nach Manchester

26.05.2017

Manchester /Düsseldorf Nach dem Anschlag von Manchester mit 22 Todesopfern sucht die Polizei weiter nach möglichen Komplizen des Attentäters. In der Nacht zu Donnerstag gab es weitere Festnahmen. Mittlerweile wurden im Zusammenhang mit der Tat neun Menschen ergriffen, darunter in Libyen ein Bruder des Attentäters und sein Vater.

Die Ermittler machen den 22-jährigen Salman Abedi für den Anschlag auf das Popkonzert der US-Sängerin Ariana Grande am Montag verantwortlich. Sie gehen aber davon aus, dass er Komplizen hatte. Abedi war bei der Attacke ums Leben gekommen und hatte mit einem selbst gebauten Sprengsatz 22 Menschen in den Tod gerissen, darunter viele Kinder und Jugendliche.

Der Polizeichef von Manchester, Ian Hopkins, hatte erklärt, er gehe davon aus, „dass es sich um ein Netzwerk handelt, dem wir nachgehen“. Großbritannien rief erstmals seit 2007 die höchste Terrorwarnstufe aus. Dadurch erhält die Polizei nun Hilfe vom Militär. Laut Regierung werden derzeit knapp 1000 militärische Kräfte zur Unterstützung der Polizei eingesetzt.

Der festgenommene Bruder Abedis räumte ein, der Attentäter sei Mitglied der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) gewesen. Der IS hatte nach dem Anschlag behauptet, der Täter sei ein „Soldat“ gewesen. Der 22-Jährige war dem britischen Geheimdienst bekannt, wie Innenministerin Amber Rudd sagte. Medienberichten zufolge wurde Abedi 1994 in Manchester geboren und studierte in der nordenglischen Stadt. Seine Familie soll sehr religiös gewesen sein und sich in einer Moschee der Stadt engagiert haben. Einige Familienmitglieder sollen kürzlich nach Libyen zurückgekehrt sein. Weitere wichtige Informationen zum Terroranschlag:

 Der Manchester-Attentäter Salman Abedi ist nach Erkenntnissen der Polizei über den Flughafen Düsseldorf nach Großbritannien geflogen. Allerdings sei er hier nur umgestiegen und habe sich dafür kurzzeitig im Transit- beziehungsweise Sicherheitsbereich aufgehalten, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Er war aus der Türkei nach Düsseldorf gekommen. Nach ZDF-Informationen war Abedi nicht im sogenannten Schengen-Informations-System (SIS) registriert.

 Abedi soll wenige Stunden vor dem Anschlag mit seiner Mutter telefoniert haben. „Verzeih mir“, habe er dabei gesagt, berichtete der Sprecher einer libyschen Anti-Terror-Einheit. Die Mutter habe gesagt, dass ihr Sohn erst vor vier Tagen aus Libyen nach England gereist sei.

 Nach einem Großeinsatz in Manchester am Donnerstag hat die Polizei Entwarnung gegeben. Ursache für den Alarm sei ein verdächtiges Paket gewesen sein, teilte die Polizei der nordenglischen Stadt mit.

 Am Donnerstagmittag gab es eine Schweigeminute im ganzen Land für die Opfer.

 Bei dem Terroranschlag von Manchester sind deutlich mehr Menschen verletzt worden als bisher bekannt. Wie die staatliche britische Gesundheitsbehörde NHS (National Health Service) am Donnerstag mitteilte, wurden nach der Attacke vom Montag insgesamt 116 Menschen in Krankenhäuser eingeliefert. Zurzeit werden demnach noch 75 Verletzte stationär in den Kliniken behandelt.

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