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Ortsentwicklung Kita im Dorfgemeinschaftshaus

Augustfehn Ii - Noch sind viele Fragen offen, doch das neue Familienzentrum in Augustfehn II nimmt Formen an. Dort, wo noch bis zum Sommer Grundschüler unterrichtet werden, soll ein Familienzentrum mit zwei neuen Kindergarten- und zwei Krippengruppen entstehen.

Gebäude soll Treffpunkt bleiben

Und nicht nur das: Das umgebaute Schulgebäude soll auch künftig ein Treffpunkt für die Dorfbevölkerung bleiben. Proben einer Gitarrengruppe und der Schützenmusikanten, Seniorensport und Versammlungen des Ortsbürgervereins finden schon jetzt im Schulgebäude statt. Weitere Angebote sind denkbar: Der Seniorenbeirat Apen möchte dort Veranstaltungen für Senioren aus der Bauerschaft anbieten, ein Begegnungscafé könnte man dort einrichten und auch Tageseltern könnten sich zu Schulungen treffen oder gar Kinder betreuen.

Seit rund einem Jahr beschäftigt sich ein eigens gegründeter Arbeitskreis mit Vertretern aus Politik, Verwaltung, Kirche, Vereinen und Verbänden mit dem neuen Familienzentrum. Beim jüngsten Arbeitskreistreffen im Rathaus präsentierte Lars Frerichs vom Oldenburger Architektenbüro Neun Grad erste Pläne. Danach solle das Gebäude einen Vorplatz als Eingangsbereich erhalten und daneben eine Spielfläche für Krippenkinder. Im Untergeschoss sollten auf der einen Seite Räume für zwei Krippengruppen geschaffen werden, die vom Foyer abgetrennt seien, auf der anderen Seite Multifunktionsräume.

Kinder im Obergeschoss untergebracht

Im Obergeschoss sollen die beiden Kindergartengruppen untergebracht werden, die an der rückwärtigen Seite des Gebäudes ins Haus kommen und über einen Balkon mit Treppe nach draußen gelangen könnten. Träger der neuen Krippe und Kita im Familienzentrum wird die lutherische Kirchengemeinde Apen, in deren Trägerschaft sich auch bereits die benachbarte Kita Augustfehn befindet.

Leben unter einem Dach

In der Diskussion wurde unter anderem angeregt, dass die Planer untersuchen sollten, ob man nicht die 25 Kinder aus der Kita Augustfehn II ebenfalls im Familienzentrum unterbringen und im vorhandenen Kindergarten Räume für unterschiedliche Zwecke (Besprechungen, Veranstaltungen etc.) schaffen solle. Im Gespräch sei ohnehin, dass der vorhandene Kindergarten sowie die neuen Kita- und Krippengruppen künftig eine Leitung erhalten sollten. Vorgeschlagen wurde auch, einen Fahrstuhl im Gebäude miteinzubauen. Von mehreren Seiten hieß es, dass das Familienzentrum selbstverständlich ein Dorftreffpunkt sein solle, aber nicht alle Gruppen und Vereine das Haus nutzen könnten, sofern sie eigene Räumlichkeiten hätten.

Wie steht es um die Parkplatzsituation?

Ein Thema war auch die Parkplatzsituation. Ein Parkplatz werde vor allem benötigt, damit Eltern, die Kinder zur Krippe oder zur Kita brächten, dort kurzfristig das Auto abstellen könnten. Dafür benötige man jedoch keine riesige Fläche, zumal es in der Nähe beim Sportplatz einen großen Parkplatz gäbe. Hier könnten z.B. auch die Kita-Mitarbeiter parken. Ohnehin wolle man das Umfeld der Schule näher in die Planungen miteinbeziehen.

Im Aper Gemeindehaushalt für dieses Jahr und in der Finanzplanung 2019 wurden eine Million Euro für das Familienzentrume eingeplant, das im August 2019 in Betrieb gehen soll. Für das Projekt erhält die Gemeinde aus verschiedenen Programmen rund 840 000 Euro an Zuschüssen.

Doris Grove-Mittwede
Doris Grove-Mittwede Redaktion Westerstede
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