Als Pfälzer ist Axel Schimpf von Haus aus eigentlich eine Landratte. Ende April wechselt der 57-Jährige von der Spitze des Rostocker Marineamts auf den Chefsessel der deutschen Seestreitkräfte. Als künftiger Inspekteur der Marine wird sich der aus Speyer stammende Karrieresoldat um zahlreiche Auslandseinsätze kümmern. Schimpf trat 1971 in die Truppe ein. Nach dem Grundwehrdienst startete er seine militärische Laufbahn unter anderem auf dem Segelschulschiff „Gorch Fock“ und dem US-Marineschiff „Waccamaw“. 1978 wurde der Pfälzer erstmals Kommandant auf einem Schnellboot. Am Ende des Kalten Krieges 1989/90 arbeitete er als Referent im Führungsstab der Marine, danach war er Adjutant des damaligen Bundesverteidigungsministers Gerhard Stoltenberg (CDU). 2004 wurde er zum Konteradmiral befördert, 2008 übernahm er die Spitze des Marineamts in Rostock.