BAD ZWISCHENAHN -

Gesprochen wurde u.a. auch über das Opferentschädigungsgesetz. Dieses müsse verbessert werden, hieß es.

BAD ZWISCHENAHN/LR - „Die Mitarbeiter des ,Weißen Rings' leisten eine wichtige Arbeit, für die sie einen großen Teil ihrer Freizeit opfern", lobte CDU-Bundestagsabgeordneter Thomas Kossendey die Tätigkeit der ehrenamtlichen Mitglieder des Vereins, der Kriminalitätsopfer unterstützt. „Gern will ich mich dafür einsetzen, dass der ,Weiße Ring' politische Unterstützung bekommt, sofern er diese benötigt." Über die Arbeit des Vereins im Ammerland und in Oldenburg informierte sich der Kleefelder in einem Gespräch mit Helmut Uecker, dem neuen Ammerländer Außenstellenleiter des „Weißen Rings".

Die Außenstelle umfasste bis Juli 2005 die Stadt und den Landkreis Oldenburg, das Ammerland und die Wesermarsch und wurde von Helmut Stein geleitet, erfuhr Kossendey. Jetzt teilten sich Helmut Uecker und Petra Czerner (Hude) die Leitung. Unterstützt würden sie von fünf aktiven und fünf passiven Mitgliedern. Ihre Aufgabe: Sie kümmerten sich um Opfer von Verbrechen, begleiteten die Opfer bei Behördengängen, zeigten Wege auf, wie es weitergehen könne und vermittelten die Betroffenen mit Beratungsschecks zu professionellen Helfern wie Anwälten oder Psychotherapeuten weiter. 144 Opfern konnte so 2004 in Oldenburg, Ammerland und der Wesermarsch geholfen werden.

Auf politischer Ebene wünsche sich der „Weiße Ring“, so Helmut Uecker, ein verbessertes Opferentschädigungsgesetz. Den Opfern müsse noch wirksamer geholfen werden. Kossendey sagte zu, ein Treffen mit Mitgliedern der Innenausschüsse des Landtags und des Bundestags zu organisieren, um gemeinsam über Wege zu diesem Ziel zu diskutieren.