BAD ZWISCHENAHN - Nun ist es amtlich: Der Wanderweg um das Zwischenahner Meer auf dem Gelände des ehemaligen Bundeswehrkrankenhausgeländes in Rostrup bleibt in seiner bestehenden Form erhalten. Das hat nun der Gemeinderat auf seiner jüngsten Sitzung am Dienstagabend beschlossen. Der Seerundwanderweg in Rostrup wird nun als „Straße im Außenbereich festgelegt und als solche in das Bestandsverzeichnis für die Gemeindestraße und die sonstigen Straßen eingetragen“, wie es in der Beschlussvorlage heißt. Der Leiter der Bauverwaltung Carsten Meyer unterstrich in der Sitzung, dass der Weg nun vermessen und somit „unangreifbar“ sei.
Mit dem Vorstoß, Bad Zwischenahn künftig bei Kommunalwahlen nur noch als ein Wahlbereich zu führen, ist Wolfgang Sindermann (Freie Wähler) gescheitert. „Die einzige Begründung dagegen zu stimmen ist in den Strukturen der Partei begründet“, so Sindermann. Egon Oetjen (UWG) schlug in die gleiche Kerbe und forderte ebenfalls die Auflösung der bestehenden zwei Wahlbereiche: „Das Gesetz soll den kleinen Parteien helfen.“ Nach dem Einwurf der CDU-Ratsfrau Maria Bruns, das Gesetz solle vor allem dort helfen, wo nicht genügend Kandidaten für die Gemeinderatswahlen gefunden werden, folgte die überwiegende Mehrheit dem Beschlussvorschlag der Verwaltung, die Wahlbereiche wie gehabt beizubehalten (26 Ja-Stimmen, fünf Nein-Stimmen und eine Enthaltung).
