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NWZonline.de Nachrichten Politik

Verkehr: Bahn plant 850 Baustellen gleichzeitig

09.12.2014

Berlin Neues Chaos bei der Bahn? Die Streiks der Lokführer sind nur vorläufig ausgesetzt, schon droht den Reisenden das nächste Ungemach: Ab dem kommenden Jahr können sich Bahnfahrten durch Bauarbeiten deutlich verlängern. Mit Milliardeninvestitionen will die Bahn Schienen, Brücken und Bahnhöfe auf Vordermann bringen. „Wir stehen am Beginn der größten Modernisierungsoffensive, die die Schieneninfrastruktur in Deutschland jemals gesehen hat“, sagte am Montag der Infrastrukturvorstand der Bahn, Volker Kefer. Der Konzern hat mit dem Bund eine neue „Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung“ (LUFV 2) abgeschlossen. Von 2015 bis 2019 fließen insgesamt 28 Milliarden Euro in die Modernisierung und Instandhaltung des Netzes. Es sollen 17 000 Kilometer Schiene und 8700 Weichen sowie 875 Brücken überholt werden. In Spitzenzeiten würde an 850 Stellen im Bahn-Netz gleichzeitig gebaut, 1700 Beschäftigte werden neu eingestellt.

Allein im kommenden Jahr investiert die Bahn 5,3 Milliarden Euro. Das Unternehmen plant 2015 die Erneuerung von rund 3800 Kilometern Schienen, 2000 Weichen, 2,5 Millionen Eisenbahnschwellen und vier Millionen Tonnen Schotter. Auch steht die Erneuerung von 125 Brücken an.

Bis der Sanierungsstau abgearbeitet ist, muss sich der Bahnkunde zunächst auf noch mehr Verspätungen einstellen. „Bei dem großen Bauvolumen lassen sich Einschränkungen nicht komplett vermeiden“, sagte Kefer. So wird die Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Frankfurt am Main und Köln im April und Mai 2015 an vier Wochenenden komplett gesperrt. Die Züge werden gestrichen oder über die Rheinstrecke umgeleitet, was die Reisezeit um 60 Minuten verlängert.

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Auf der Strecke zwischen München und Ingolstadt müssen die Fahrgäste während der Sanierung eines Eisenbahndamms im kommenden Jahr vorübergehend den Umweg über Augsburg nehmen: 30 Minuten längere Fahrzeit.

Komplett gesperrt wird zeitweise die Strecke zwischen Kraichtal und Stuttgart-Zuffenhausen, wodurch sich die Fahrzeit zwischen Mannheim und Stuttgart um 40 Minuten verlängert. Auch Fahrgäste zwischen Hannover und Göttingen und zwischen Hamburg und Hannover müssen sich auf Umleitungen und längeren Fahrzeiten einstellen. Gesperrt wird teilweise auch die Berliner Stadtbahn.

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