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NWZonline.de Nachrichten Politik

Panne: Maas steckt in Mali fest

02.03.2019

Bamako Nach mehr als 300 000 problemlosen Flugkilometern ist auch Vielflieger Heiko Maas von der Pannenserie bei den Regierungsfliegern erwischt worden. Wegen eines Hydraulikschadens an seinem Airbus A319 der Bundeswehr musste der Außenminister am Freitag mit seiner rund 40-köpfigen Delegation einen Tag länger als geplant im westafrikanischen Mali bleiben. Er nahm es gelassen. „Ich bin jetzt mehr als 300 000 Kilometer pannenfrei geflogen“, sagte er. „Irgendwann erwischt es jeden.“

In den vergangenen Monaten war es immer wieder zu Pannen bei der Flugbereitschaft der Bundeswehr gekommen. Die spektakulärste traf Bundeskanzlerin Angela Merkel Ende November. Sie musste auf dem Weg nach Buenos Aires mit ihrer A340 „Konrad Adenauer“ umkehren und mit Linie zum G20-Gipfel fliegen. Dort kam sie mit einem Tag Verspätung an. Die Langstreckenflieger waren bisher am häufigsten von den Pannen betroffen.

Die für mittlere und kurze Strecken eingesetzten beiden A319 sind dagegen weniger anfällig. Bei ihren 370 Flügen seit 2016 habe es nur einen Ausfall gegeben, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Jens Flosdorff, am Freitag in Berlin. „Das ist jetzt der zweite.“ Insgesamt liege die Zuverlässigkeit der 14 Maschinen der Flugbereitschaft bei 98 Prozent – ähnlich wie bei größeren Linienfluggesellschaften.

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Maas blieb in den ersten elf Monaten seiner Amtszeit von Ausfällen verschont. Umgerechnet flog er siebeneinhalb Mal um die Welt, nie ist etwas passiert – bis zum Donnerstagabend. Während einer Kulturveranstaltung, nach der es zum Flughafen gehen sollte, teilte er den Delegationsmitgliedern mit, dass der Rückflug nach Berlin ausfällt.

Die Flugbereitschaft setzte am Freitagmorgen einen Ersatzflieger in Bewegung: Die deutlich größere A340 „Theodor Heuss“, die normalerweise für Langstreckenflüge vorgesehen ist. Die Landung war für 15 Uhr deutscher Zeit geplant, die Landung in Berlin für kurz nach Mitternacht – mit 20 Stunden Verspätung.

Maas musste wegen der Panne einen wichtigen privaten Termin zu Hause sausen lassen: Er konnte nicht mit seinem 17-jährigen Sohn Geburtstag feiern.

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