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NWZonline.de Nachrichten Politik

Bangen um Venezuelas Oppositionsführer

05.05.2017

Caracas (dpa) - Seit rund einem Monat gibt es keine Informationen zum Zustand des inhaftierten venezolanischen Oppositionsführers Leopoldo López - seine Familie fordert von Präsident Nicolás Maduro nun ein klares Lebenszeichen.

Nachdem es erst Gerüchte über einen dramatisch verschlechterten Gesundheitszustand Lopez' und eine Einlieferung in ein Militärhospital gegeben hatte, hieß es später, er sei weiter im Gefängnis Ramo Verde bei Caracas. Seit Ausbruch der Proteste gegen den Sozialisten Maduro wird der Frau von López, Lilian Tintori, der Zugang zu ihrem Mann verwehrt. Stundenlang wartete sie am Donnerstag wieder vor einer Polizeisperre.

"Wir wollen einen Beweis, dass Leopoldo weiter in Ramo Verde ist, wir wollen wissen, wie es ihm geht, wir wollen wissen, warum er nicht kommuniziert", erklärte Tintori. Ein Video mit einem vermeintlichen Lebenszeichen bezeichnete sie als Fälschung. Sie wolle ihn endlich wieder persönlich sehen. Auch der Generalsekretär der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), Luis Almagro, forderte Zugang und Informationen über den Zustand von López.

Seit Anfang April starben bereits 33 Menschen bei Protesten in Venezuela, gefordert werden Neuwahlen und auch López' Freilassung. Der 46-Jährige war bis 2014 wichtigster Gegenspieler von Maduro und gilt im Falle einer Freilassung als ein Favorit auf das Präsidentenamt. Der Chef der Partei Voluntad Popular ("Volkswille") verbüßt wegen angeblicher Anstachelung zu Gewalt bei regierungskritischen Protesten eine fast 14-jährige Haftstrafe. 2014 waren 43 Menschen bei Protesten gegen Präsident Maduro gestorben. Das Urteil wurde international als rein politisch motiviert kritisiert.

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