Washington/New York - 15 Jahre nach den Anschlägen vom 11. September haben die USA ihre Entschlossenheit im Kampf gegen den Terrorismus bekräftigt. Präsident Barack Obama rief die Nation zugleich dazu auf, ihre Werte zu bewahren und zusammenzustehen – wie damals nach den verheerenden Attacken mit fast 3000 Toten. „Lasst es nicht zu, dass andere uns spalten“, beschwor der Präsident seine Landsleute.
Der Jahrestag wurde mit Schweigeminuten, Gottesdiensten und Gedenkzeremonien begangen. Am 11. September 2001 hatten islamistische Terroristen entführte Flugzeuge in die Zwillingstürme des New Yorker World Trade Center und in das Pentagon in Washington gesteuert. Eine weitere entführte Maschine wurde über Pennsylvania gezielt von Passagieren zum Absturz gebracht.
An allen drei Orten gab es zentrale Veranstaltungen. Auch die Präsidentschaftskandidaten der Republikaner und Demokraten, Donald Trump und Hillary Clinton, nahmen – voneinander getrennt – an der Zeremonie teil, ohne aber Reden zu halten. Clinton verließ die Veranstaltung frühzeitig, sie habe sich wegen der Hitze nicht wohlgefühlt, hieß es danach.
