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NWZonline.de Nachrichten Politik

Terror: Die Geschichten der Toten

21.08.2017

Barcelona Die Opfer des Terrors von Barcelona stammten aus aller Welt. Da war ein italienischer Vater, der das Leben seiner Kinder rettete, aber sein eigenes verlor. Ein Amerikaner, der mit seiner Frau den ersten Hochzeitstag mit einer Europareise feierte. Und eine Portugiesin, die bei einer Geburtstagsreise mit ihrer Enkelin starb.

 Die jüngsten Opfer: Ein Dreijähriger, der mit seiner Mutter und anderen Familienmitgliedern auf den Ramblas unterwegs war, kam ums Leben. Auch der 57-jährige Großonkel des Jungen starb. Die Familie stammt aus Rubí, außerhalb von Barcelona. Auch ein vermisster australischer Junge ist tot. Die katalanischen Notfalldienste teilten am Sonntag mit, sie hätten den Siebenjährigen als eines der Opfer der Todesfahrt auf dem Boulevard „Las Ramblas“ identifiziert. Die Mutter war bei dem Attentat schwer verletzt und von ihrem Kind getrennt worden.

 Das älteste Opfer: Eine 80-jährige Italienerin, die in den 1950er Jahren nach Argentinien ausgewandert war, ist offenbar das älteste Todesopfer. Neben ihr kamen auch noch zwei andere Italiener ums Leben, ein 35-jähriger Familienvater aus Legnano und ein 25-jähriger Ingenieur aus Norditalien, der mit seiner Freundin auf Barcelona-Urlaub war.

 Der Familienvater: Der 35-jährige Italiener war mit seiner Frau und seinen Kindern im Alter von sechs und sieben Jahren auf den Ramblas unterwegs, als plötzlich der Transporter durch die Menge raste. Einer seiner Arbeitskollegen sagte der italienischen Nachrichtenagentur Ansa, der Vater habe sich zwischen den Wagen und seine Kinder geworfen, um ihnen das Leben zu retten.

 Die Großmutter und die Enkelin: Die Großmutter war für ihren 74. Geburtstag mit ihrer 20-jährigen Enkelin von Portugal nach Barcelona gereist. Die Großmutter wurde am Freitag für tot erklärt, doch das Schicksal der Enkelin war noch länger ungewiss. Sie galt zunächst als vermisst. Ministerpräsident António Costa bestätigte aber am Samstag auch ihren Tod.

 Der Jungverheiratete: Der 42-Jährige aus Kalifornien hatte mit seiner Frau, einer Lehrerin, Urlaubstage angespart, um den ersten Hochzeitstag auf einer Europareise zu feiern. Einen Tag vor dem Anschlag schickte sie die letzten Fotos von dem Urlaub an ihre Familie daheim.

 Die Frau aus dem Umland: Die 75-Jährige aus Sant Hipòlit de Voltregà nördlich von Barcelona war am Donnerstag mit ihrer Tochter in die Stadt gefahren. Der Ort mit seinen 3000 Einwohnern trauere um die Frau, sagte Bürgermeister Xavier Vilamala. Die Tochter wurde verletzt, war aber am Samstag außer Lebensgefahr.

 Die Wahl-Barcelonerin: Die 40-Jährige hatte sowohl die argentinische als auch die spanische Staatsbürgerschaft und lebte seit zehn Jahren in Barcelona. Ein Angehöriger identifizierte ihre Leiche, die argentinische Regierung sprach der ganzen Familie ihr Beileid aus.

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