Hude - Der Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt will die nächste Sitzung im Mai abwarten, um weiter zu beraten, was mit dem Zugang Süd des Huder Bahnhofs passiert. Wie die NWZ  berichtete, hatte die Verwaltung vorgeschlagen, schon mal das Dach des Treppenhauses zu reinigen und – soweit erforderlich – auch zu reparieren.

Aber auch dies soll zurückgestellt werden, da man zunächst mehr über die Varianten zur barrierefreien Umgestaltung erfahren möchte, berichtete Martina Schneider vom Amt für Gemeindeentwicklung.

Bekanntlich hat die Verwaltung ein Planungsbüro beauftragt, verschiedene Varianten für den barrierefreien Zugang zu erarbeiten. Zurzeit gibt es nur die steile Treppe und die für Rollstuhlfahrer viel zu steile Rampe (NWZ berichtete).

Thema muss im Zuge der Beratungen über weitere Maßnahmen auch sein, wie der Lärmschutz im Bereich des Treppenhauses erreicht werden kann.

Die Planung der DB AG zum Lärmschutz sehe im Bereich des Bahnhofstunnels sowie der Rampe und des Treppenaufgangs auf der Südseite keine Maßnahmen zur Lärmminderung vor, da aufgrund von Leitungen auf DB-Gelände keine Lärmschutzwände errichtet werden können, heißt es.

Soweit der Einbau lärmmindernder Elemente möglich wäre, sei davon eine Seite der Treppeneinhausung betroffen – entweder zur Bahn- oder zur Straßenseite, so die Verwaltung. Nun soll die Mai-Sitzung abgewartet werden.

Derweil warten die Bahnreisenden in Hude weiterhin auf die Inbetriebnahme der beiden neuen Aufzüge. Zurzeit sind noch Fliesenarbeiten im Gange.

Erschreckend ist, wie sehr auch die neuen Wände der Treppenaufgänge schon wieder durch Graffiti-Schmierereien beschädigt wurden.