BARßEL - Barßels Wasserratten können derzeit im Hallenbad nur Trockenübungen verrichten. Ihnen fehlt einfach das Wasser im 25 mal zehn Meter großen Schwimmbecken. Grund sind die derzeit laufenden Wartungsarbeiten. Diese dauern noch bis zum 15. Januar an.

Erst dann kann wieder kopfüber der Sprung ins frische Nass gewagt werden. Wenn das Schwimmbad wieder geöffnet ist, wird nicht nur der Sprungturm, sondern werden auch sämtlich anderen Einrichtungen im neuen Glanz erstrahlen. Dafür sorgen die Mitarbeiter des Bauhofes sowie die Schwimmmeister Horst Nicolai und Ralf Deeken.

Um die Arbeiten im Becken zu absolvieren, musste es erst einmal trocken gelegt werden. Rund 8000 Kubikmeter Wasser wurden daher abgepumpt. Anschließend war es möglich, die schadhaften Fließen auszubessern oder Fugarbeiten am Beckenboden vorzunehmen. Des Weiteren beschäftigte sich das Renovierungsteam intensiv mit Maler- und Lackierarbeiten, frischte die Umkleidekabinen sowie die Sauna auf und wechselte die Leuchtstoffröhren an der Hallendecke aus. Eine Etage tiefer im Keller stehen ebenfalls Wartungsarbeiten an.

So wird das Schwallwasserbecken gereinigt und gestrichen. Dort wird das „benutzte“ Wasser aufgefangen, gereinigt und wieder zurück ins Becken geleitet. „Dabei bleiben jedes Mal Haare oder Fasern der Badekleidung in den Filtern hängen“, sagt Deeken. Daher sei es unerlässlich, sie einmal im Jahr zu reinigen.

Ein breites Spektrum nimmt auch die Wartung des Bodensaugers, der Chlorgasanlage, der Kassenanlage sowie des Hubbodens ein. „In diesem Jahr haben wir erfreulicherweise keine größeren Mängel an der Hubbodenanlage. Hier sind nur kleinere Schäden festgestellt worden“, sagt Schwimmmeister Horst Nicolai. Es wird mit Hochdruck gearbeitet.

Sind sämtliche Arbeiten abgeschlossen, wird das Becken wieder mit Wasser gefüllt. Vier Tage dauert diese Prozedur. Anschließend wird das Chlor hinzugegeben und zwar voll automatisch. Barßels Wasserratten können sich somit schon wieder darauf freuen, im kühlen Nass einige erfrischende Runden zu drehen.