Barßel - Zahlen, Daten und Fakten gab die Gemeinde Barßel am Freitag über das abgelaufene Jahr 2017 bekannt. Gleichzeitig hat Bürgermeister Nils Anhuth zusammen mit Michael Sope, Erster Gemeinderat, auf das aktuelle Jahr vorausgeblickt.
Geburten/Sterbefälle/Ehen
116 Kinder wurden im Jahr 2017 in der Gemeinde Barßel geboren. „Auffällig ist hierbei die Geschlechterverteilung. Es waren 70 Jungs und 46 Mädchen dabei“, so Anhuth. Mit 144 Sterbefällen sind in Barßel deutlich weniger Menschen gestorben als in 2016 (165). Die Zahl der Eheschließungen ist mit 68 in 2017 relativ konstant geblieben.
Einwohner/Schüler
Ende 2017 wohnten in der Gemeinde Barßel 13 540 Bürger. „Besonders hat es mich gefreut, dass wir 2017 die 13 000er-Marke geknackt haben. In jedem Jahr haben wir um die 100 Bürger hinzugewonnen“, so der Bürgermeister. Auch die Schülerzahlen sind leicht gestiegen, von 1065 auf 1094. Eingeschult wurden im Jahr 2017 130 Kinder. Die Kindergartenplätze sind mit 450 seit drei Jahren gleich geblieben. „Doch mit der neuen Krippe am Kindergarten in Neuland und mit der neuen Kindergartengruppe in Harkebrügge kommen wir hier dem gestiegenen Betreuungsbedarf nach“, so Anhuth.
Schulden/Bau
Der Schuldenstand der Gemeinde hat sich von 2016 auf 2017 11,9 auf 11,4 Millionen Euro verringert. „In 2018 könnten die Schulden aber wieder steigen, da wir mit der Sanierung der Sporthalle in der IGS eine Großinvestition von 3,5 Millionen Euro im Haushalt eingeplant haben“, so Anhuth.
Die Bautätigkeit in der Gemeinde läuft dafür sehr gut. 39 Grundstücke sind 2017 von der Kommune verkauft worden – insgesamt 135 Bauanträge wurden gestellt.
Feuerwehr
Normalerweise wäre die Zahl der Feuerwehreinsätze von 79 im Jahr 2016 auch im Jahr 2017 weiter gesunken – wären da nicht die schweren Herbststürme gewesen. Die Orkane im Herbst hielten die Feuerwehr noch bis Dezember auf Trapp, so dass es im Jahr 2017 insgesamt 99 Feuerwehreinsätze in der Gemeinde Barßel gab.
Ausblick
Schule und Kindergärten, Infrastruktur und Sanierungsmaßnahmen sind die drei großen Themen, die die Gemeinde 2018 beschäftigen. „Größter Posten ist sicherlich die Sanierung der Sporthalle an der IGS. Da lief es wie ein Dominoeffekt – nicht nur das Dach sondern die ganze Turnhalle ist 40 Jahre alt und muss saniert werden. Leider gehen wir davon aus, dass die Halle dafür vom Sommer 2018 bis zum Sommer 2019 gesperrt bleiben muss“, so Anhuth.
Dazu kommt die Sanierung des Daches des Turnhalle des Grundschule Elisabethfehn-West und der Straßenausbau. Für 2,2 Millionen Euro sollen die Straßen Sandkamp, Klaushörn, Königstraße und Spechtweg weiter ausgebaut werden. Im landwirtschaftlichen Wegebau ist ein Teilstück des Harkebrügger Wegs und die Hasestraße an der Reihe. Auch für den geplante Traumspielpark sollen jetzt die Ausschreibungen starten. Reste von rund 400 000 Euro sollen in die Planung für das neue Rathaus fließen. Die Umsetzung der Maßnahme soll 2021 verwirklicht werden.
