Grüppenbühren/Havekost - Um eine behutsame Entwicklung beidseitig der Kühlinger Straße in der Ortschaft Grüppenbühren zu ermöglichen, hat sich der Ausschuss für Gemeindeentwicklung mehrheitlich dafür ausgesprochen, eine sogenannte Außenbereichssatzung aufzustellen. „Auch der Nachwuchs soll die Möglichkeit bekommen, im Heimatdorf zu bauen“, meinte Ratsfrau Christel Zießler (SPD).
Arnold Hansen lehnte für die Freien Wähler das Vorhaben ab. Er befürchtete in der Sitzung am Donnerstagabend, dass die landwirtschaftlichen Betriebe in ihrer Entwicklung eingeschränkt werden. Auch Grünen-Ratsherr Volker Schulz-Berendt sah keine Notwendigkeit für die Planung. „Die Satzung bedeutet nicht, dass automatisch gebaut werden kann“, klärte Bruno Müller, zuständig für die Bauleitplanung im Rathaus, auf. Es werde jeder Einzelfall geprüft.
Hans-Jürgen Hespe (FDP) meinte, die Grundstücksfläche von 1000 Quadratmetern für den Bau eines Einfamilienhauses sei zu groß gewählt. Sein Antrag, die Satzung so zu ändern, dass Bauen bereits ab 700 Quadratmetern Grundstücksgröße möglich wäre, fand eine klare Mehrheit.
Weiterhin sprach sich der Ausschuss dafür aus, den Flächennutzungsplan zu ändern und über das Instrument einer Satzung eine maßvolle Bebauung in Havekost zu ermöglichen. Gespräche mit Eigentümern seien erfolgt. Am 10. Dezember will der Gemeinderat entscheiden.
