„Angeschlagene CDU großer Sieger“ vom 8. November und Leserbrief dazu von Otto Höffmann, Ð  vom 9. November.

Herr Höffmann, Sie unterstellen in Ihrem Leserbrief vielen Mitgliedern des Cloppenburger Rates ein fehlendes Demokratieverständnis. Fakt ist doch: Der Rat ist von uns Wählerinnen und Wählern so zusammengesetzt worden, wie er ist. Einige Gruppen haben zusammen eine Mehrheit, andere eben nicht. Zudem hat es im Vorfeld – wie man aus der Presse entnehmen konnte – Sondierungsgespräche mit allen im Rat (...) vertretenen Parteien gegeben, die hinsichtlich mancher politischer Konstellationen nicht zielführend bzw. zielführend waren. In Bezug auf die Einrichtung der Position des dritten Bürgermeisters hat der Rat die Entscheidung getroffen, dass dieses nicht geschehen soll. Des Weiteren ist es für mich keine „mutige“ Heldentat, dass man sich in Bezug auf die Wahl einer bestimmten Position aufstellen lässt. Frau Klaus, Herr Schröer, Herr Berg und Frau Bernhardt haben sich beworben und der Rat hat entschieden. Das alles nennt sich doch Demokratie, oder nicht?

In Bezug des „Miteinanderumgehens“ stelle ich jedoch unumwunden fest, dass hier bei vielen ein großer Nachholbedarf besteht.

Dr. Marco Beeken, 49661 Cloppenburg