Stadland - Für den Kindergartenbeirat gibt es ein Leben nach dem Tod: Das Gremium, das nicht mehr gesetzeskonform ist, wird künftig durch einen Arbeitskreis mit anderem Namen, aber gleichen Aufgaben ersetzt.

Darauf hat sich jetzt der Jugendausschuss des Rates einstimmig verständigt. Wie die NWZ  berichtete, hatte sich bei der jüngsten Sitzung des Kindergartenbeirates überraschend herausgestellt, dass das Kindertagesstättengesetz ein solches Gremium für die ganze Gemeinde gar nicht vorsieht, sondern nur Beiräte für jede einzelne Kindertagesstätte.

In der Diskussion waren sich alle Beteiligten einig, dass der Kindergartenbeirat eine gute und wertvolle Arbeit geleistet habe, weil er eine Sammelstelle für Informationen war und zudem half, den unterschiedlichen Bedarf in den Einrichtungen festzustellen. Sowohl der frühere Vorsitzende Olaf Helwig (WPS) als auch seine Nachfolgerin Andrea Arens (Unabhängige) und Heike Woltmann-Mehrens, die Leiterin des Kindergartens Schwei, machten deutlich, dass es weiterhin ein solches beratendes Gremium geben müsse.

Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Elke Kuik-Janssen beantragte, einen Arbeitskreis aus Eltern, Erziehern, Vertretern der Verwaltung und der Politik zu bilden, der die Arbeit des Kindergartenbeirates fortsetzt. Zusätzlich sollen für alle sechs Kindertagesstätten in Stadland Beiräte gebildet werden, denen Eltern, Erzieher und Vertreter der Verwaltung angehören. Ratsmitglieder sollen nach Bedarf zugezogen werden. Davon unabhängig wird es weiterhin an jeder Kindertagesstätte einen Elternrat geben.