Etzel - Die Kavernenbetreibergesellschaft IVG Caverns wartet wegen des Vorkommnisses bei der Einleitstelle in Wilhelmshaven auf das Ergebnis der Untersuchungen. Dort, wo die Pipeline vom Kavernengelände in den Jadebusen mündet, waren am Mittwoch Schlieren und Schaum entdeckt worden (die NWZ berichtete). IVG und Wasserschutzpolizei hatten Gewässerproben entnommen. Die sind nun bei den Behörden.
Unterdessen hat IVG Caverns die nächste Sitzung des Kavernenbeirats angekündigt. Sie findet statt am Freitag, 23. Mai, ab 10 Uhr im Gasthof Wilken in Friedeburg. Auf der Tagesordnung stehen der Ölaustritt aus dem Leitungssystem am Verteilerplatz 10, bei dem im November 2013 etwa 40 Kubikmeter Erdöl in die Vorflut gelangten. Außerdem geht es um das Vorkommnis bei der Gaskaverne K 311, um Verbesserungen beim Objektschutz und um die finanzielle Restrukturierung der Konzernmutter IVG Immobilien AG. Außerdem soll ein Antrag auf öffentliche Sitzungen des Kavernenbeirats behandelt werden (das Gremium tagt nicht-öffentlich). Ein weiteres Thema ist das Beschwerdemanagent.
Der Kavernenbeirat war eingerichtet worden, nachdem der Widerstand gegen die Erweiterung des Kavernengeländes laut geworden war. Vorsitzender ist der ehemalige Bürgermeister Hillrich Reents. Ihm gehören Vertreter der Kavernengesellschaft, der betroffenen Kommunen und der Kreise Wittmund und Friesland an. Die Bürgerinitiative Lebensqualität Horsten-Etzel-Marx will sich nun auch beteiligen.
