Planungssicherheit für die Schulen? Klingt gut. Aber was verbirgt sich dahinter? Stutzig kann man werden, wenn man die sehr stabile Schulsituation in der Stadt sieht: Gymnasien, Gesamtschulen und Oberschulen – überall gibt es eine solide, kaum schwankende Nachfrage, auch auf Sicht. Für die Oldenburger Oberschulen gibt es ein aktuelles Gutachten, das diese Stabilität ausdrücklich bestätigt. Stadt und viele Politiker wissen um die Stärke der Oberschulen (OBS), auch im Blick auf die Vorbereitung auf den Beruf.
Dass die OBS Eversten etwas kleiner ist und zwei Oberschulen etwas größer sind, dürfte kein echtes Problem sein – schon gar nicht muss man dafür die gesamte Schullandschaft „anfassen“. Es sei denn, man will sie verändern, im Zweifel auch jenseits des Elternwillens.
Die Stadt hat bislang ordentlich auf den jeweiligen Bedarf reagiert und war damit relativ nah dran am Bürger. Was will man mehr? Mehr Ideologie – mit Rückenwind aus Hannover? Angesichts der stabilen Lage hätten ein klares Bekenntnis zur Schullandschaft und zu ihrer weiteren Stärkung gereicht. Hoffentlich wird nicht leichtfertig der herrschende Schulfrieden aufs Spiel gesetzt.
