BERLIN - Das Kommando Spezialkräfte (KSK), eine Elite-Truppe der Bundeswehr, will sich nach einem Bericht der „Stuttgarter Zeitung“ in einigen Jahren für Frauen öffnen. „Es ist unser Ziel, dass wir ein Konzept für die Einbindung von Frauen in Spezialkräften entwickeln – allerdings mit einer deutlich anderen Aufgabe als unsere männlichen Kommandosoldaten sie derzeit haben“, sagte der KSK-Kommandeur Hans-Christoph Ammon. „Ich gehe mal davon aus, dass wir in den nächsten fünf, sechs Jahren auch weibliche Kommandosoldaten haben werden.“ Die Eliteeinheit wird seit ihrer Gründung 1996 von Nachwuchssorgen geplagt. Die Sollstärke von 400 Kämpfern und 600 Unterstützungskräften wurde nie erreicht.
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