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NWZonline.de Nachrichten Politik

Gewaltdrohung aus rechten Kreisen?

15.03.2019

Berlin /Bremen Deutsche Politiker, Gerichte, Behörden und Institutionen sind offensichtlich seit Monaten Ziel von Gewaltdrohungen aus mutmaßlich rechtsextremen Kreisen. Es gehe um mehr als 100 verschickte E-Mails, die mit „Nationalsozialistische Offensive“, „NSU 2.0“ oder „Wehrmacht“ unterzeichnet worden seien, berichteten die „Süddeutsche Zeitung“ und der NDR. Wie die Bremer Polizei gegenüber „buten un binnen“ bestätigte, gingen Mitte Januar auch am Bremer Landgericht und am Oberlandesgericht entsprechende Bombendrohungen ein.

Die Serie soll bereits im vergangenen Sommer begonnen haben. Dass die Absender bislang nicht ermittelt wurden, hängt dem Vernehmen nach auch damit zusammen, dass sie beim Versenden ihrer Botschaften darauf achten, dass diese E-Mails nicht zurückverfolgt werden können. Ob es sich wirklich um Rechtsextremisten handelt und ob möglicherweise auch Trittbrettfahrer unterwegs sind, ist unklar.

Wegen entsprechender Drohungen seien am Montag der Hauptbahnhof Lübeck sowie am Dienstag das Finanzamt Gelsenkirchen vorsorglich geräumt worden.

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