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Aktualisiert vor 1 Minute.

Unfall Bei Großenkneten
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NWZonline.de Nachrichten Politik

Klima-Nothilfen für den Wald

30.08.2019

Berlin Die deutschen Wälder sollen nach massiven Schäden durch Dürre und Schädlinge besser für den Klimawandel gewappnet werden. Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) strebt dazu ein übergreifendes Vorgehen für Nothilfen an. Es gehe nicht darum, Verluste einzelner Waldbesitzer auszugleichen, sagte sie am Donnerstag in Berlin. Im Sinne des Gemeinwohls und der Klimaschutzfunktion des Waldes müsse beschädigtes Holz rasch herauskommen und eine große Wiederaufforstung folgen.

Im Wald zeige sich „eine Zäsur“, betonte Klöckner nach dem Treffen mit Vertretern von Waldbesitzern und Forstwirtschaft, Naturschutz- und Jagdverbänden, Holzverarbeitern und Kommunen. Bäume hätten teils jetzt schon gelbe Blätter, gestandene Buchen drohten zu vertrocknen. Nach Stürmen und zwei Jahren mit zu wenig Regen hätten Borkenkäfer leichtes Spiel. Rund 110 000 Hektar Wald seien verloren gegangen.

Der Leiter des bundeseigenen Thünen-Instituts für Waldökosysteme, Andreas Bolte, erklärte, der Klimawandel sei endgültig im Wald angekommen. Eine aktive Wiederbewaldung sei sinnvoll – in Kombination aus den natürlich herabfallenden Samen der Bäume und zusätzlichen Arten, die sich in anderen Regionen als widerstandsfähig erwiesen hätten. Bolte nannte etwa Douglasien, Küstentannen oder ungarische Eichen.

In Baumschulen stünden rund eine Milliarde Pflanzen bereit, die zügig gesetzt werden könnten, sagte Ministerin Klöckner. Es gebe aber teils Engpässe bei Förstern. Einstellungsstopps in einigen Bundesländern seien da ein Problem.

Mit Blick auf Forderungen nach staatlichen Hilfsprogrammen legte sich Klöckner noch nicht fest. Sie machte deutlich, dass aus Sicht des Bundes eine Größenordnung von rund einer halben Milliarde Euro über vier Jahre realistisch sein könnte. Beschlüsse werden bei einem „Waldgipfel“ von Bund und Ländern am 25. September angestrebt. Die Forstwirtschaft fordert schon einen umfassenden „Pakt für den Wald“. Insgesamt sei von Kosten von rund zwei Milliarden Euro auszugehen, hatte der Verband der privaten Waldeigentümer (AGDW) erläutert.

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