BERLIN/FRANKFURT - Der Bund der Vertriebenen (BdV) hält an der grundsätzlichen Benennung der Präsidentin Erika Steinbach (CDU) als 13. Mitglied des Rates der Stiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ fest, lässt den Sitz aber weiter unbesetzt. Das beschloss die BdV-Spitze am Dienstag in Frankfurt. Die BdV-Führung wollte demnach aber den Wunsch nicht offiziell an die Regierung weiterleiten, um ihr mehr Zeit zu geben.
Für die Dauer von fünf Jahren wurden im April dieses Jahres zunächst folgende zwölf Mitglieder des Stiftungsrates berufen: Für den Deutschen Bundestag Jochen-Konrad Fromme (CDU) und Dr. Angelica Schwall-Düren (SPD), Staatsminister Günter Gloser vom Auswärtigen Amt, Franz-Josef Hammerl, Abteilungsleiter im Bundesinnenministerium, und Bernd Neumann, Staatsminister im Bundeskanzleramt, sollen die Bundesregierung vertreten.
Für den Bund der Vertriebenen (BdV) sind dies die BdV-Vizepräsidenten Christian Knauer und Albrecht Schläger. Die Evangelische Kirche in Deutschland ist durch ihre Kulturbeauftragte Dr. Petra Bahr vertreten, die Katholische Kirche durch Weihbischof Dr. Hans-Jochen Jaschke. Für den Zentralrat der Juden in Deutschland sitzt deren Vizepräsident Prof. Dr. Salomon Korn im Stiftungsrat. Dazu kommen der Präsident der Stiftung „Deutsches Historisches Museum“ als Trägerstiftung, Prof. Dr. Hans Ottomeyer, sowie Prof. Dr. Hans Walter Hütter, Präsident der Stiftung „Haus der Geschichte“.
